Die Hoffnungen von Juventus, den Torhüter von Liverpool, Alisson Becker, zu verpflichten, haben einen Rückschlag erlitten, da der Premier League-Klub angeblich nicht bereit ist, ihn in diesem Sommer ziehen zu lassen. Berichten zufolge hat Alisson, 33 Jahre alt, Liverpool seinen Wunsch mitgeteilt, nach Turin zu wechseln, nachdem er eine vorläufige Einigung mit den 'Bianconeri' über einen Dreijahresvertrag erzielt hatte.
Liverpool zögert jedoch, Alisson ziehen zu lassen, insbesondere nach den jüngsten Abgängen wichtiger Spieler wie Mohamed Salah und Andrew Robertson. Der Verein befürchtet, zu viele Führungspersönlichkeiten in kurzer Zeit zu verlieren, und hat Alisson gebeten, seinen bis 2027 laufenden Vertrag zu erfüllen. Dies kommt überraschend, angesichts Alissons wahrgenommenem Wunsch nach einer neuen Herausforderung und einem Wiedersehen mit Juventus-Trainer Luciano Spalletti.
Alisson ist Berichten zufolge von der Haltung von Liverpool enttäuscht, hat aber die Hoffnung auf einen Wechsel nicht aufgegeben. Als möglichen Kompromiss hat Liverpool Juventus die Möglichkeit angeboten, den Torhüter Giorgi Mamardashvili für ein Jahr zu leihen. Mamardashvili, derzeit Alissons Backup, sollte ursprünglich im Sommer dessen Nachfolger werden, aber dieser Zeitplan könnte sich nun verschieben. Der georgische Nationalspieler könnte auch eine kostengünstige Option für Juventus darstellen, die nächste Saison in der Europa League antreten wird.
Juventus erwägt nun alternative Torhüteroptionen, wobei David De Gea und Guglielmo Vicario beide auf der Shortlist stehen. De Gea, 34 Jahre alt, bringt eine bedeutende Erfahrung aus seiner Zeit bei Manchester United mit, wo er über ein Jahrzehnt lang gesetzt war. Vicario, derzeit bei Tottenham Hotspur, wird ebenfalls in Betracht gezogen, könnte aber eine Rückkehr nach Italien anstreben. Der Sportdirektor von Juventus, Damien Comolli, und Spalletti werden die Situation bewerten und festlegen, wie lange sie auf Alisson warten, bevor sie andere Ziele verfolgen. Ein weiterer Versuch, Alisson zu überzeugen, einen Wechsel zu erzwingen, wird erwartet, bevor Juventus seinen Fokus endgültig verschiebt.



