Der ghanaische Nationaltrainer Carlos Queiroz hat einen vorläufigen 28-Mann-Kader für die bevorstehende Weltmeisterschaft bekannt gegeben, mit einem Trainingslager in Cardiff vor einem Freundschaftsspiel gegen Wales. Der Kader umfasst fünf Torhüter, eine Zahl, die Queiroz vor Turnierbeginn auf drei reduzieren möchte.
Zu den ausgewählten Spielern gehören Antoine Semenyo, Iñaki Williams und Jordan Ayew, die alle eine Schlüsselrolle für die 'Black Stars' spielen sollen. Mehrere Spieler mit Verbindungen zur Ligue 1 sind ebenfalls dabei, insbesondere Ernest Nuamah, der in die Nationalmannschaft zurückkehrt, und Alidu Seidu von Rennes. Kojo Oppong von Nizza und Augustine Boakye von Saint-Étienne wurden ebenfalls in die vorläufige Liste aufgenommen, obwohl ihre Vereine in einem entscheidenden Aufstiegs-Playoff der Ligue 1 gegeneinander antreten.
Interessanterweise wurde Salis Abdul Samed nicht in den Kader berufen, was bedeutet, dass er für das Playoff-Spiel von Saint-Étienne zur Verfügung stehen wird. Auch André Ayew, der Bruder von Jordan Ayew, fehlt in der Liste, da er seit 2024 nicht mehr für die Nationalmannschaft gespielt hat. Der Flügelspieler von Tottenham Hotspur, Mohammed Kudus, wurde ebenfalls nicht berücksichtigt, sodass er sich auf seine Genesung von einer Verletzung konzentrieren kann, die ihn seit dem 4. Januar außer Gefecht gesetzt hat, und den Klassenerhalt seines Vereins in der Premier League feiern kann.
Die Einberufung von Nuamah markiert eine Rückkehr in die Nationalmannschaft für den jungen Stürmer, während die Anwesenheit von Spielern aus verschiedenen europäischen Ligen die Breite des verfügbaren Talents für Queiroz unterstreicht. Die Kaderauswahl spiegelt eine Mischung aus erfahrenen Spielern und aufstrebenden Talenten wider, während sich Ghana auf eine herausfordernde Weltmeisterschaft vorbereitet. Dieser vorläufige Kader wird voraussichtlich reduziert werden, da Queiroz in den kommenden Wochen die Form der Spieler und taktische Überlegungen bewertet, um letztendlich einen konkurrenzfähigen Kader für das Turnier zu finalisieren.



