Geovany Quenda hat seine Absicht bekundet, im Laufe seiner Karriere zu Sporting CP zurückzukehren, obwohl er im Juli für 50 Millionen Euro zu Chelsea wechselt. Der portugiesische U21-Nationalspieler durchlief die Jugendakademie von Sporting und gab sein Debüt in der ersten Mannschaft im August 2024 gegen den FC Porto.
Quenda bestritt 85 Spiele für die erste Mannschaft von Sporting, sein letzter Einsatz war am 24. Mai gegen Torreense. Zuvor war er mit einem Wechsel zu Manchester United in Verbindung gebracht worden, nachdem der ehemalige Trainer von Sporting, Ruben Amorim, ernannt worden war, aber Chelsea sicherte sich letztendlich seine Dienste zusammen mit seinem Teamkollegen Dario Essugo im März letzten Jahres. Essugo wechselte im Juli 2025 nach Stamford Bridge, während Quenda im Rahmen der Vereinbarung für eine weitere Saison bei Sporting blieb.
Der 19-Jährige erlitt eine verletzungsgeplagte Saison 2025-26 und stand nur 15 Mal in der Startelf. Er wird nun nächsten Monat offiziell zu Chelsea stoßen, zeitgleich mit der Ankunft des neuen Trainers Xabi Alonso. Es bleibt abzuwarten, ob Quenda sofort in Alonsos Pläne passt oder verliehen wird, um regelmäßige Spielpraxis zu sammeln.
In einem Interview mit Sporting TV äußerte Quenda seine tiefe Zuneigung zum Verein und erklärte (via Sport Witness), dass er „Nächte nicht schlafen konnte“, weil es ihm schwerfiel, den Verein zu verlassen. Er betonte die Bedeutung des Vereins für seine Familie und bedankte sich für deren Unterstützung. Quenda stellte außerdem klar, dass sein Abgang kein endgültiger Abschied sei, und fügte hinzu: „Es ist kein Abschied, sondern auf Wiedersehen. Ich hoffe, eines Tages wieder das Trikot von Sporting tragen zu können.“
Quenda hat einen Siebenjahresvertrag bei Chelsea unterschrieben und erzielte in 86 Spielen für Sporting neun Tore und lieferte 17 Vorlagen. Er wird voraussichtlich mit Estevao Willian, Pedro Neto, Jamie Gittens und Alejandro Garnacho um einen Stammplatz bei Stamford Bridge konkurrieren. Der Transfer verschafft Chelsea ein vielversprechendes junges Talent, während Alonso beginnt, den Kader neu zu formen, und Quenda lässt die Tür für eine mögliche Rückkehr zu seinem Jugendverein in der Zukunft offen.




