Diant Ramaj strebt in diesem Sommer einen dauerhaften Wechsel vom Borussia Dortmund an, in der Hoffnung, sich als Stammtorhüter zu etablieren, wie aus deutschen Medienberichten hervorgeht. Der 24-Jährige verbrachte die Saison 2023-24 auf Leihbasis beim 1. FC Heidenheim und ist nun bereit, den Signal Iduna Park endgültig zu verlassen.
Die Bild-Zeitung berichtet, dass Ramaj frustriert über seine mangelnden Einsatzmöglichkeiten in Dortmund ist und regelmäßige Spielzeit priorisiert. Er steht derzeit hinter Gregor Kobel in der Torwart-Hierarchie, was seine Aussichten auf Einsätze bei den Bundesliga-Giganten einschränkt. Der Verein hat Berichten zufolge signalisiert, dass er für Angebote für den Spieler offen ist.
Ramaj kam im Februar 2025 für eine Ablösesumme von 5 Millionen Euro von Ajax zu Dortmund, hat aber noch kein wettbewerbsfähiges Spiel für die Schwarz-Gelben bestritten. Seit seiner Ankunft wurde er sowohl an den FC Kopenhagen als auch an Heidenheim ausgeliehen, wo er Erfahrungen sammeln konnte, sich aber nicht als regelmäßiger Stammspieler in der Bundesliga etablieren konnte. Er absolvierte in der letzten Saison 26 Spiele für Heidenheim, kassierte 44 Gegentore und hielt 7 Mal sein Tor sauber.
Dortmund soll eine Ablösesumme von rund 7 Millionen Euro für Ramaj verlangen, was einen bescheidenen Gewinn gegenüber der Ablösesumme darstellt, die an Ajax gezahlt wurde. Mehrere Vereine innerhalb der Bundesliga und in ganz Europa sollen die Situation beobachten, angezogen von Ramajs Alter und Potenzial. Die Vertreter des Torhüters sondieren aktiv mögliche Destinationen, die ihm einen Stammplatz garantieren würden.
Sollte Ramaj den Verein verlassen, wird Dortmund voraussichtlich einen fähigen Ersatzkeeper suchen, um Konkurrenz zu bieten und Kobel zu entlasten. Der Wechsel würde auch Platz im Kader freimachen und möglicherweise Mittel für andere Transferziele generieren. Dieser Transfer könnte Ramaj die Plattform bieten, die er benötigt, um sich zu einem konstanten Bundesliga-Leistungsträger zu entwickeln.




