Ralf Rangnick hat einen Vertrag verlängert, um bis 2028 Trainer der österreichischen Nationalmannschaft zu bleiben, gab der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) am Donnerstag bekannt. Die Verlängerung kommt nur wenige Tage bevor Österreich seine Kampagne bei der Weltmeisterschaft 2026 beginnt, am Dienstagabend gegen Jordanien.
Rangnick übernahm vor vier Jahren die Leitung der Nationalmannschaft und führte sie ins Achtelfinale der Euro 2024, wo sie knapp mit 2:1 gegen die Türkei unterlagen. Dies markierte sein erstes großes Turnier als Trainer von Österreich. Der Zeitpunkt der Ankündigung hat einige Augenbrauen hochgezogen, da sie so kurz vor dem Beginn der Weltmeisterschaft erfolgt.
Vor seiner Tätigkeit als Trainer von Österreich hatte Rangnick führende Positionen bei Vereinen wie Hoffenheim und RB Leipzig inne, wo er für seine innovativen taktischen Ansätze und die Förderung von Spielern bekannt war. Er hat den Ruf, hochpressende, energiegeladene Mannschaften aufzubauen. Seine Trainerkarriere umfasst auch Stationen bei Schalke 04 und Manchester United, letzteres als Interimstrainer während der Saison 2021-22.
Der ÖFB hat sein Vertrauen in Rangnicks Projekt deutlich gezeigt, indem er ihm einen langfristigen Vertrag anbot. Die Verlängerung deutet darauf hin, dass der Verband glaubt, Rangnick könne Österreich zu weiteren Erfolgen führen und sich möglicherweise für zukünftige große Turniere qualifizieren, aufbauend auf den Fortschritten, die bei der Euro 2024 erzielt wurden. Dieses Engagement bietet Stabilität und ermöglicht es Rangnick, sich voll und ganz auf die Entwicklung der Mannschaft in den kommenden Jahren zu konzentrieren.




