Der Sportdirektor von RB Leipzig, Marcel Schäfer, hat Cheftrainer Ole Werner öffentlich unterstützt, trotz Berichten über interne Uneinigkeit bezüglich seiner Zukunft, wie Sport Bild berichtet. Sky Sports Germany berichtete früher in dieser Woche, dass Mitglieder der Vereinsführung gespalten sind, ob sie mit dem 38-jährigen Trainer weitermachen sollen.
Schäfer äußerte sich in einem Interview zu den Spekulationen und erklärte, dass starke Leistungen im Verein belohnt werden und dass umfassende Gespräche über die langfristige Zukunft von Werner während der Saisonabschlussreise des Teams nach Südafrika begannen. Er betonte, dass der Verein nicht unter akutem Druck stehe, eine Entscheidung zu treffen, da Werners aktueller Vertrag bis 2027 läuft.
Werner übernahm im März 2023 das Traineramt bei Leipzig und erbte ein Team, das unter der vorherigen Führung unbeständig gewesen war. Er führte den Verein in seiner ersten Saison auf einen Champions-League-Qualifikationsplatz und beendete die Bundesliga auf dem vierten Platz. Vor seinem Engagement bei Leipzig hatte Werner Werder Bremen erfolgreich trainiert und sie zurück in die Bundesliga geführt und dort stabilisiert.
Schäfer hob Werners Fähigkeit hervor, taktische Konstanz zu vermitteln, als einen Schlüsselfaktor für seine positive Bewertung. Leipzig behielt über die gesamte Saison hinweg ein konsistentes taktisches System bei, und die Startelf erfuhr relativ wenige Veränderungen, was laut Schäfer ein Zeichen von Qualität ist. Er lobte auch Werners Fähigkeit, einen starken Teamgeist zu fördern, und stellte eine deutliche Verbesserung des Teamzusammenhalts im Vergleich zur Vorsaison fest.
„Vor allem hat Ole unsere Spieler zu einer echten Mannschaft gemacht“, erklärte Schäfer. „Das ist für mich der größte Unterschied zur Vorjahreszeit.“ Schäfer wies auch auf Werners ruhiges Auftreten und seinen pragmatischen Ansatz hin, die während einer herausfordernden Zeit für den Verein, insbesondere um die Winterpause herum, von Vorteil waren. Der Verein wird die Saison weiterhin bewerten und die Zukunft planen, aber vorerst befindet sich Werner in einer sicheren Position.



