Berichten aus Spanien und Portugal zufolge erwägt Real Madrid die erneute Verpflichtung von José Mourinho als Trainer. A Bola berichtet, dass Spannungen innerhalb des Kaders von Real Madrid, insbesondere eine angebliche Auseinandersetzung zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni, den Vereinspräsidenten Florentino Pérez dazu veranlasst haben, einen Trainer mit starker Persönlichkeit zu suchen, um die Ordnung im Umfeld wiederherzustellen.
Mourinho, derzeit Trainer von Benfica, wird als eine Figur angesehen, die in der Lage ist, Balance und Autorität in die Real Madrid-Umgebung zu bringen. Obwohl der portugiesische Trainer noch einen Vertrag bei Benfica hat, ist Real Madrid bereit, die Ablösesumme von drei Millionen Euro zu zahlen, um seine Dienste in den kommenden Wochen zu sichern. Quellen in Lissabon deuten darauf hin, dass der Verein bereits potenzielle Nachfolger in Betracht zieht.
Marco Silva, der aktuelle Trainer von Fulham, dessen Vertrag ausläuft, gilt als glaubwürdiger Kandidat, um Mourinho bei Benfica zu ersetzen. Silva hat ein gutes Arbeitsverhältnis mit dem Generaldirektor von Benfica, Mario Branco, was die Verhandlungen erleichtern könnte. Mourinho selbst beobachtet die Situation in Madrid genau, wobei eine Rückkehr zum Bernabéu eine bedeutende Versuchung darstellt.
Neben Silva erwägt Benfica auch andere Optionen, darunter Ruben Amorim, ehemaliger Trainer von Sporting Lissabon und kürzlich mit Manchester United in Verbindung gebracht. Filipe Luís, ein ehemaliger brasilianischer Nationalspieler und kürzlicher Rücktritt von Flamengo, ist ein weiterer potenzieller Kandidat, wobei die Benfica-Funktionäre von seiner sich entwickelnden Trainingsphilosophie beeindruckt sind. Jegliche Bewegung in Bezug auf diese Alternativen hängt jedoch von der Entscheidung von Real Madrid und der Bereitschaft von Mourinho ab, Benfica zu verlassen. Die Situation ist weiterhin fließend, und hängt stark von Mourinhos Reaktion auf ein potenzielles Angebot seines ehemaligen Vereins ab.



