Real Madrid verfolgt derzeit keine Verpflichtung des Verteidigers von Arsenal, Riccardo Calafiori, wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet. Frühere Berichte Anfang dieses Monats in spanischen Medien deuteten darauf hin, dass der zukünftige Trainer von Real Madrid, Jose Mourinho, Calafiori als potenzielle Verstärkung für seinen Kader in diesem Sommer identifiziert hatte.
Mourinho wird seine zweite Amtszeit im Santiago Bernabéu antreten und soll einen vielseitigen Verteidiger gesucht haben, der sowohl als Innenverteidiger als auch als Linksverteidiger spielen kann – ein Profil, das Calafiori erfüllt. Romano berichtete zunächst, dass Madrid Kontakt zu den Vertretern des italienischen Verteidigers aufgenommen hatte, um Informationen zu sammeln.
Romano präzisierte jedoch auf seinem YouTube-Kanal, dass zwar vor einigen Wochen ein erster Kontakt zu Calafioris Agenten hergestellt wurde, es aber keine direkte Kommunikation zwischen Real Madrid und Arsenal gab. Er erklärte, dass die Calafiori-Option für Madrid zum heutigen Zeitpunkt „nicht so konkret“ sei und beschrieb sie als eine intern diskutierte, aber nicht aktiv verfolgte Möglichkeit.
Calafiori wechselte im Sommer 2023 von Bologna zu Arsenal und etablierte sich schnell als wichtiger Spieler in Mikel Artetas Kader, wo er in allen Wettbewerben 35 Einsätze absolvierte. Er ist bekannt für seine Vielseitigkeit und Fähigkeit, mehrere Positionen in der Abwehr zu besetzen. Der 26-Jährige hat derzeit einen Vertrag bei Arsenal, der bis 2028 läuft.
Romano enthüllte auch, dass Mourinho großes Interesse an Josko Gvardiol von Manchester City hat und ihn als Priorität betrachtet. Gvardiol hat jedoch kürzlich einen neuen Vertrag bei Manchester City unterschrieben, der eine Gehaltserhöhung beinhaltet, was einen möglichen Transfer erschweren könnte. Der Journalist merkte an, dass Real Madrid Gvardiol während der Gespräche mit Mourinho diskutiert habe, ein Deal für den kroatischen Nationalspieler aber in dieser Phase schwierig erscheine. Der fehlende Fortschritt bei Calafiori deutet darauf hin, dass sich Madrid in diesem Transferfenster auf andere defensive Neuzugänge konzentrieren wird.




