Laut Transfer-Insider Fabrizio Romano hat Real Madrid ersten Kontakt mit dem Arsenal-Verteidiger Riccardo Calafiori aufgenommen. Dieser Schritt erfolgt, während der spanische Verein eine interne Umstrukturierung durchläuft, mit einer Sondersitzung zwischen dem aktuellen Präsidenten Florentino Pérez und Herausforderer Enrique Riquelme.
Pérez möchte den Mitgliedern weiterhin Unterstützung signalisieren und hat realistischere Transferpläne umrissen, im Gegensatz zu Riquelmes ehrgeizigen Zielen, die Erling Haaland beinhalten und bereits rechtliche Drohungen von Manchester City bezüglich Bildrechten nach sich gezogen haben. José Mourinho wurde bereits als neuer Cheftrainer von Real Madrid bestätigt, wobei Ibrahima Konate und Denzel Dumfries bereits als Neuzugänge feststehen.
Romano berichtet, dass Real Madrid Verstärkungen sowohl für die Innenverteidigung als auch für die linke Verteidigerposition sucht, wobei die jüngste Verletzungshistorie von Ferland Mendy die Suche nach einem vielseitigen Spieler vorantreibt. Calafiori, der sowohl als Innenverteidiger als auch als Linksverteidiger spielen kann, hat sich als interessante Option herauskristallisiert, obwohl Josko Gvardiol von Manchester City weiterhin auf dem Radar ist, aber als schwer erreichbares Ziel gilt.
„Real Madrid hat vor einigen Wochen Kontakt zu Personen im Umfeld von Calafiori aufgenommen, um Informationen über den italienischen Verteidiger zu sammeln“, erklärte Romano. „Calafiori ist weiterhin ein sehr wichtiger Spieler für Arsenal, was einen potenziellen Deal alles andere als einfach macht. Arsenal betrachtet ihn als wichtigen Bestandteil ihres langfristigen Projekts.“
Parallel dazu wird in Kürze eine Einigung in einem Rechtsstreit zwischen AS Roma und FC Basel erwartet, der sich auf Gelder bezieht, die dem italienischen Verein nach Calafioris Transfer zu Arsenal im Jahr 2024 geschuldet sind. Calafiori durchlief die Jugendakademie der Roma, überwand eine schwere Verletzung und gab sein Debüt im Profibereich, bevor er schließlich 2022 zu Basel wechselte. Der Streit dreht sich um eine 40-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung, die Roma in dem Vertrag mit Basel aufgenommen hat, und ihren Anspruch auf einen Anteil an der Ablösesumme, die Basel von Arsenal erhalten hat. Gazzetta dello Sport berichtet, dass eine Einigung in Höhe von rund 6 Millionen Euro erwartet wird, die die Angelegenheit vor dem Schiedsgericht für Sport lösen wird.



