Der Präsident von Real Madrid, Florentino Pérez, soll Trainer José Mourinho die Verpflichtung des Mittelfeldspielers von Paris Saint-Germain, Vitinha, versprochen haben, sollte er bei den Präsidentschaftswahlen am Sonntag wiedergewählt werden. Der potenzielle Transfer, der auf 115 Millionen Euro geschätzt wird, wird laut Berichten von Record in Portugal als Schlüsselelement von Pérez' Wahlkampagne dargestellt.
Die Wahl findet am 7. Juni statt, wobei Pérez von Enrique Riquelme herausgefordert wird. Beide Kandidaten betonen potenzielle spektakuläre Verpflichtungen, um die Wähler zu beeinflussen, obwohl Riquelmes Versuch, ein Trikot mit dem Namen von Erling Haaland zu präsentieren, Berichten zufolge zu potenziellen rechtlichen Schritten von Manchester City geführt hat.
Vitinha, portugiesischer Nationalspieler, belegte beim Ballon d'Or 2025 den dritten Platz hinter Ousmane Dembélé und Lamine Yamal und wurde als bester Mittelfeldspieler ausgezeichnet. Seitdem spielt er eine entscheidende Rolle bei den aufeinanderfolgenden Champions-League-Titeln von PSG unter Luis Enrique. Eine Ausstiegsklausel in Höhe von 115 Millionen Euro / 100 Millionen Pfund soll der Schlüssel zur möglichen Freigabe des Deals sein.
Pacojó Delgado von Cadena SER behauptet, dass die Bekanntgabe von Vitinhas Verpflichtung einen „K.O.-Schlag“ für Pérez' Gegner bei der Wahl darstellen würde. Die Beteiligung des Superagenten Jorge Mendes, der sowohl Mourinho als auch Vitinha vertritt, wird ebenfalls als wichtiger Faktor bei der Erleichterung eines möglichen Transfers angesehen.
Real Madrid ist aktiv bestrebt, seine Optionen im Mittelfeld in diesem Sommer zu verstärken, wobei Alexis Mac Allister, Rodri und Enzo Fernández ebenfalls auf der Liste stehen. Der Verein sucht einen Spieler, der sofort in der ersten Mannschaft einschlagen kann. Die Verpflichtung von Vitinha würde eine bedeutende Absichtserklärung darstellen und könnte Mourinhos Position zu Beginn seiner Amtszeit im Bernabéu festigen.




