Laut L'Équipe befinden sich Stade Rennais in fortgeschrittenen Gesprächen, um Charlie Cresswell von Toulouse zu verpflichten. Der 23-jährige englische Innenverteidiger soll sich bereits mit dem bretonischen Verein über persönliche Bedingungen geeinigt haben, aber ein Abschluss ist noch nicht in Sicht.
Rennes hatte Cresswell bereits im Wintertransferfenster als potenziellen Neuzugang identifiziert, in Erwartung eines möglichen Abgangs von Jérémy Jacquet, der inzwischen für eine Ablösesumme von rund 70 Millionen Euro zum Liverpool FC gewechselt ist. Der Verein möchte nun seine Defensivoptionen nach Jacquets Abgang verstärken und sieht in Cresswell einen geeigneten Ersatz.
Toulouse besteht jedoch auf eine Ablösesumme von mindestens 25 Millionen Euro für den Spieler, dessen Vertrag bis 2028 läuft. Rennes hat ein Angebot vorgelegt, das aber derzeit unter der Bewertung des Ligue 1-Klubs liegt, und es bleibt abzuwarten, ob sie ihr Gebot erhöhen werden.
Cresswell kam 2024 zu Toulouse und hat sich dort als wichtiger Spieler in der Abwehr etabliert, der zu zwei soliden Saisons in der Ligue 1 beitrug. Er war auch Mitglied der englischen U21-Nationalmannschaft, die 2025 die Europameisterschaft gewann. Seine Leistungen haben die Aufmerksamkeit der Premier League auf sich gezogen, wobei Crystal Palace die Situation beobachtet.
Crystal Palace hatte bereits im Wintertransferfenster Interesse an Cresswell gezeigt und verfolgt weiterhin seine Entwicklung. Die Eagles erwägen auch defensive Verstärkungen bei Lens, einer Liga, die ihrem neuen Trainer Pierre Sage vertraut ist, warten aber auf Entwicklungen bezüglich Maxence Lacroix, der angeblich ein Ziel von Chelsea ist. Derzeit gilt Rennes als Favorit auf die Verpflichtung von Cresswell. Die Verpflichtung von Cresswell würde einen klaren Bedarf in der Abwehr von Rennes decken und den bestehenden Innenverteidigern Konkurrenz machen. Sein Wechsel könnte es Trainer Julien Stéphan auch ermöglichen, einen flexibleren taktischen Ansatz zu implementieren.




