Xabi Alonso, der zuletzt mit Trainerpositionen bei Chelsea und Liverpool in Verbindung gebracht wurde, könnte eine Rückkehr zu Bayer Leverkusen in Erwägung ziehen, so berichten verschiedene Quellen. Der Ruf des Spaniers wurde durch eine herausfordernde und kurze Amtszeit beim Real Madrid beeinträchtigt, wo er im Januar entlassen wurde, nachdem er es nicht geschafft hatte, eine Verbindung zur Mannschaft aufzubauen und seine taktische Vision umzusetzen. Quellen deuten darauf hin, dass die Probleme in der Real Madrid-Kabine, und nicht Alonsos Trainerfähigkeiten, die Hauptursache für seinen Abgang waren.
Trotz des Rückschlags bei Real Madrid ist Alonso weiterhin ein gefragter Trainer, wobei auch Chelsea und der AC Mailand Interesse bekunden. Es bestehen jedoch Bedenken hinsichtlich seiner Fähigkeit, starke Persönlichkeiten zu managen, eine Eigenschaft, die sich bei Real Madrid als schwierig erwies und auch bei Chelsea problematisch sein könnte. Auch Liverpool wurde genannt, aber Berichte aus Vereinskreisen deuten darauf hin, dass die Verbindung übertrieben wurde, möglicherweise als Taktik, um die Position des aktuellen Trainers Arne Slot zu stärken.
Alonso trainierte Leverkusen bereits mit großem Erfolg und führte sie in der Saison 2023/24 zum Bundesliga-Titel und zum DFB-Pokalsieg. Er implementierte ein erfolgreiches System und arbeitete dabei größtenteils mit einem Kader, der bereits bei seiner Ankunft im Jahr 2022 vorhanden war. Leverkusen hatte seit seinem Abgang zu kämpfen, wobei Erik ten Hag und Kasper Hjulmand beide nicht in der Lage waren, seinen Erfolg zu wiederholen. Der Verein wird Berichten zufolge diesen Sommer einen neuen Trainer suchen, und Alonso hat sich als potenzieller Kandidat herauskristallisiert.
Leverkusens derzeitige Situation – mit einem schwierigen Kampf um die Qualifikation für die Champions League – könnte den Job weniger attraktiv machen, bietet aber auch Alonso die Möglichkeit, die Mannschaft neu aufzubauen und umzugestalten. Eine Rückkehr zu Leverkusen würde es ihm ermöglichen, seine Trainerfähigkeiten in einem vertrauten Umfeld weiterzuentwickeln und möglicherweise den intensiven Druck und die herausfordernden Dynamiken von Vereinen wie Chelsea oder Liverpool zu vermeiden. Diese Option könnte ein strategischer Schritt für Alonso sein, um weitere Erfahrungen zu sammeln, bevor er eine andere hochkarätige Rolle übernimmt, ähnlich dem Ansatz, den einige seiner Kollegen wie Cesc Fàbregas verfolgen, die langfristige Projekte in kleineren Vereinen aufbauen.


