Albert Riera wird voraussichtlich sein Amt als Trainer von Eintracht Frankfurt nach dem Bundesliga-Spiel der nächsten Woche gegen den VfB Stuttgart verlassen, wie Sky Sports berichtet. Die Nachricht kommt inmitten eines deutlichen Formabfalls des Vereins, der aus den letzten vier Ligaspielen nur einen Punkt geholt hat und kürzlich gegen Borussia Dortmund verloren hat.
Riera, der im Februar nach der Entlassung von Dino Toppmöller ernannt wurde, hatte Optimismus hinsichtlich der Wende der Mannschaftsform geäußert. Nach der Niederlage in Dortmund erklärte er, dass Zeit der Schlüssel zur Verbesserung des Kaders sei und hob positive Aspekte ihrer Leistung hervor, wobei er Engagement, Führung und Kompaktheit betonte. Er schlug vor, dass die konsequente Wiederholung dieses Spielniveaus bessere Ergebnisse bringen würde.
Allerdings bot Sportdirektor Markus Krösche eine gegensätzliche Einschätzung und wies auf mentale Probleme innerhalb des Teams hin. Während Krösche bestätigte, dass Riera für das Spiel gegen Stuttgart im Amt bleiben würde, deutete er an, dass eine Diskussion über die Zukunft des Trainers folgen würde. Sky Sports berichtete früher in der Woche, dass der Verein bereits intern die Entscheidung getroffen hatte, sich von dem Spanier zu trennen.
Frankfurts jüngste Schwierigkeiten haben die Hoffnungen auf die europäische Qualifikation erheblich beeinträchtigt. Ein Sieg für Freiburg gegen HSV oder RB Leipzig würde dazu führen, dass sie Eintracht Frankfurt überholen und den siebten Platz sichern, was Frankfurt möglicherweise einen Startplatz in der europäischen Konkurrenz in der nächsten Saison verwehren würde. Riera war zuvor Trainer von Mallorca, Olympiakos und Gimnàstic Tarragona, und seine Ankunft in Frankfurt sollte das Team nach einer Phase der Inkonsistenz stabilisieren.
Der Abgang von Riera wird voraussichtlich die Suche nach einem neuen Trainer auslösen, der in der Lage ist, Frankfurts Kader zu revitalisieren und seine Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga wiederherzustellen. Der Verein wird einen Trainer suchen, der die von Krösche angesprochenen mentalen Bedenken ausräumen und ein Team aufbauen kann, das konstant um europäische Plätze mitspielen kann.




