Enrique Riquelme hat seine Kandidatur für das Präsidentenamt von Real Madrid angekündigt und fordert Florentino Pérez mit einem Plan heraus, Erling Haaland von Manchester City zu verpflichten und Jürgen Klopp als Trainer einzustellen. Die Wahl wurde von Pérez in einer Zeit der Instabilität im Bernabéu einberufen, in der Hoffnung, seine Position im Verein zu stärken.
Riquelme, 37 Jahre alt und Präsident von COX Energy, hat Berichten zufolge bereits Gespräche mit Haalands Vertretern geführt, angeführt von Rafaela Pimenta, und die Unsicherheit rund um Manchester City nach der Ankündigung des Abschieds von Pep Guardiola in diesem Sommer ausgenutzt. Obwohl Haaland derzeit bis 2034 mit City unter Vertrag steht, glaubt Riquelme, dass diese Übergangsphase eine Gelegenheit bietet, den Stürmer zu verpflichten. Ein möglicher Deal wäre angesichts des aktuellen Wertes von Haaland, der von ETV auf zwischen 125 Millionen Euro und 152,7 Millionen Euro geschätzt wird, komplex.
Über eine mögliche Starverpflichtung hinaus hat Riquelme auch Klopp ins Visier genommen, um das Traineramt zu übernehmen, was eine deutliche Abkehr von Pérez' aktuellen Plänen darstellen würde, José Mourinho für zwei Jahre zu verpflichten. Quellen geben an, dass Riquelme mehrere Treffen mit Vertretern des ehemaligen Liverpool-Managers hatte und ihn als Schlüsselfigur in seinem sportlichen Projekt ansieht. Klopp ist derzeit Global Director of Football bei Red Bull.
Die Notwendigkeit einer Wahl ergibt sich aus einer turbulenten Saison für Real Madrid. Der Verein liegt derzeit in La Liga auf dem zweiten Platz, 11 Punkte hinter Barcelona, und erlebte Trainerinstabilität mit der Entlassung von Xabi Alonso im Januar und der anschließenden Ernennung von Álvaro Arbeloa zum Interimstrainer. Alonsos Amtszeit war von gemeldeten Auseinandersetzungen mit Schlüsselspielern wie Vinicius Junior geprägt, was zu einer Verschlechterung der Atmosphäre innerhalb der Mannschaft beitrug.
Trotz Erfüllung der Voraussetzungen, um Pérez herauszufordern – einschließlich spanischer Staatsbürgerschaft, 20 Jahre Vereinsmitgliedschaft und einer erheblichen finanziellen Garantie – steht Riquelme ein schwieriger Kampf bevor. Pérez ist seit 2009 unangefochten geblieben, und die Absetzung eines amtierenden Präsidenten bei Real Madrid ist historisch schwierig. Der formelle Wahlprozess ist für den 7. Juni geplant, sofern Riquelme seine Kandidatur bis zum 23. Mai erfolgreich abschließt. Wenn kein weiterer Kandidat hervortritt, wird Pérez am 24. Mai ohne Gegenkandidaten wiedergewählt.




