Der Verteidiger von Aston Villa, Ezri Konsa, wurde von seinem Teamkollegen Morgan Rogers als Spieler gelobt, „der alles kann“, vor dem Hintergrund gemeldeter Interessen von Arsenal für die Saison 2026-27. Beide Spieler befinden sich derzeit mit der englischen Nationalmannschaft auf die Vorbereitung für das Viertelfinale der Weltmeisterschaft gegen Norwegen.
Arsenal soll kurz vor einem Durchbruch in den Verhandlungen mit Villa um Rogers stehen, wobei der 23-Jährige vor dem Ende der Transferperiode am 1. September einen Wechsel zum Emirates Stadium anstrebt. Konsa ist jedoch als neueres Ziel für Mikel Artetas Mannschaft aufgetaucht, möglicherweise als Ersatz für Ben White, der mit einem Abgang vom Verein in Verbindung gebracht wird.
Konsa ist wie White vielseitig und kann sowohl als Innenverteidiger als auch als Rechtsverteidiger eingesetzt werden. Aston Villa soll ihn trotz nur noch zweijähriger Vertragslaufzeit bei Unai Emerys Mannschaft auf rund 70 Millionen Euro schätzen. Rogers betonte Konsas Qualität und erklärte, er glaube, der Verteidiger sei „einer der besten Innenverteidiger im Fußball“ und hob seine Kopfballstärke, seine Zweikampffreude und seine Ballbehandlung hervor.
„Ich kenne keinen Fehler in seinem Spiel“, sagte Rogers gegenüber Reportern. „Ehrlich gesagt, denke ich, das hat Villa geholfen, dass ihn in den letzten Jahren kein größerer Verein verpflichtet hat.“ Er glaubt, dass Konsas relative mangelnde Bekanntheit ein Vorteil für Villa ist, räumte aber seine wachsende Sichtbarkeit auf der internationalen Bühne ein.
Obwohl Arsenal Konsa beobachtet, scheint ein Deal angesichts der Bewertung von Villa schwierig. Die Gunners verfolgen auch andere Ziele, darunter Bruno Guimaraes von Newcastle United, Bradley Barcola von Paris Saint-Germain und Christos Tzolis von Club Brugge, was ihre finanziellen Ressourcen belasten könnte. Ein Verkauf von Ben White könnte erforderlich sein, um einen Wechsel für Konsa zu finanzieren, falls Villa auf seinem geforderten Preis beharrt. Der Verein beobachtet den Verteidiger genau, aber ein Sommer-Coup scheint derzeit unwahrscheinlich.




