Rolando Maran wurde am Dienstagmorgen von der albanischen Fußballföderation zum neuen Cheftrainer der albanischen Nationalmannschaft ernannt. Der 62-jährige italienische Trainer tritt die Nachfolge von Sylvinho an und bestreitet damit sein Debüt im internationalen Fußball.
Maran betreute zuletzt Genoa in der Serie A und war zuvor bei Chievo und Cagliari tätig. Seine Ernennung setzt einen Trend italienischer Trainer an der Spitze der albanischen Nationalmannschaft fort, in die Fußstapfen von Giuseppe Dossena (2002), Gianni De Biasi (2012-2017), Christian Panucci (2017-2019) und Edoardo Reja (2019-2022).
Albanien beendete Gruppe I der EM 2024-Qualifikation mit 10 Punkten auf dem dritten Platz, hinter Polen und der Tschechischen Republik. Dies bedeutet, dass sie an der Play-off-Runde um einen Platz im Turnier teilnehmen werden, was Maran eine sofortige Gelegenheit bietet, sich für eine große internationale Meisterschaft zu qualifizieren. Das Team soll am 3. Juni in Marans erstem Spiel als Trainer gegen Israel spielen.
Marens Trainerkarriere war geprägt von einem Fokus auf taktische Flexibilität und der Entwicklung junger Spieler. Obwohl er keine großen Titel gewonnen hat, hat er Teams konstant in der Serie A wettbewerbsfähig gehalten und oft die Erwartungen mit begrenzten Ressourcen übertroffen. Seine Erfahrung im Umgang mit den Herausforderungen des italienischen Fußballs könnte sich als wertvoll erweisen, während Albanien versucht, sich als konkurrenzfähige Kraft im europäischen Fußball zu etablieren. Die Ernennung wird von der albanischen Fußballföderation als strategischer Schachzug angesehen, um auf den Fortschritten aufzubauen, die unter früheren italienischen Trainern erzielt wurden, mit dem Ziel, in zukünftigen Qualifikationskampagnen und internationalen Turnieren weiterhin erfolgreich zu sein.




