AS Rom hat sich grundsätzlich mit dem Flügelspieler von RB Leipzig, Antonio Nusa, geeinigt, jedoch bleibt eine hohe Ablösesumme ein Hindernis, wie italienische Medien berichten. Der Verein der Serie A beobachtet auch Jean-Mattéo Bahoya von Eintracht Frankfurt als mögliche Alternative.
Laut Corriere dello Sport hat Nusa, 21 Jahre alt, einer Verpflichtung zum Stadio Olimpico zugestimmt. Der norwegische Nationalspieler hat seit seinem Wechsel zu Leipzig im Jahr 2021 in der Bundesliga mit Toren und Vorlagen überzeugt und dabei Schnelligkeit und Technik bewiesen. Er ist zu einer Schlüsselkomponente der Leipziger Offensive geworden und spielt sowohl in der Liga als auch in der Champions League eine wichtige Rolle.
Allerdings soll Leipzig weiterhin auf eine Ablösesumme von 55 Millionen Euro für Nusa bestehen, eine Summe, die Rom derzeit zögert zu zahlen. Es wird erwartet, dass die Verhandlungen zwischen den Vereinen langwierig sein werden, wobei Rom möglicherweise alternative Optionen prüft, falls Leipzig seine Forderungen nicht senkt. Die finanziellen Einschränkungen, denen Rom unterliegt, sowie der Bedarf, andere Bereiche des Kaders zu verstärken, könnten einen Abschluss des Deals für Nusa zu diesem Preis erschweren.
Aus diesem Grund verfolgt Rom parallel Jean-Mattéo Bahoya von Eintracht Frankfurt. Der 20-jährige Franzose wird als günstigere Option angesehen, wobei der Corriere dello Sport seinen Wert auf etwa 25 Millionen Euro schätzt. Bahoya teilt ähnliche Eigenschaften mit Nusa, besitzt eine beachtliche Geschwindigkeit und Dribbelstärke, was dem Profil entspricht, das Rom bei einem Flügelspieler sucht.
Bahoya ist seit seinem Wechsel von Angers im Jahr 2023 regelmäßig für Frankfurt eingesetzt worden und hat sich als vielversprechendes Talent in der Bundesliga etabliert. Obwohl er noch nicht so etabliert ist wie Nusa, stellt Bahoya eine tragfähige Alternative für Rom dar, falls eine Einigung mit Leipzig nicht zustande kommt. Das Interesse an beiden Spielern zeigt die Absicht von Rom, seine Offensivoptionen vor der nächsten Saison zu verstärken und möglicherweise eine wahrgenommene Schwäche im Kader zu beheben.
Rom beendete die letzte Saison als Sechster der Serie A und sicherte sich einen Platz in der Europa League, strebt aber an, in der kommenden Spielzeit um die Qualifikation für die Champions League mitzuspielen. Die Verstärkung der Flügelpositionen wird als entscheidend für das Erreichen dieses Ziels angesehen. Die Verpflichtung von Nusa oder Bahoya würde Trainer Daniele De Rossi eine weitere offensive Bedrohung und taktische Flexibilität bieten.




