Laut italienischen Medienberichten befinden sich die Roma in fortgeschrittenen Gesprächen mit Olympique Marseille bezüglich möglicher Transfers von Mason Greenwood und Igor Paixão. Die gestärkten Beziehungen zwischen den beiden Vereinen, die auf alte Allianzen zurückgehen, haben die Verhandlungen erleichtert. In den letzten Jahrzehnten wechselten bereits mehrere Spieler zwischen den Vereinen, darunter Veretout, Strootman und Under.
Greenwood, derzeit bei Feyenoord unter Vertrag, hat sich als Ziel für die Roma herauskristallisiert, da Marseille finanzielle Probleme lösen und einen Ausschluss von europäischen Wettbewerben vermeiden möchte. Der 22-Jährige hat auch das Interesse von Fenerbahçe und zuletzt von Atlético Madrid geweckt, aber die Roma scheint die Nase vorn zu haben. Der potenzielle Transfer kommt, nachdem Greenwood seine Karriere in Spanien und den Niederlanden nach einer Zeit fernab des Spielfelds wieder aufgebaut hat.
Neben Greenwood möchte Roma-Trainer Gian Piero Gasperini auch Igor Paixão verpflichten, einen brasilianischen Flügelspieler, der derzeit bei Feyenoord spielt. Gasperini hatte bereits 2024 versucht, Paixão für Atalanta zu verpflichten, als der Abgang von Lookman wahrscheinlich schien, aber der Transfer kam letztendlich nicht zustande. Paixão hat weiterhin überzeugt und in der letzten Saison in 30 Spielen aller Wettbewerbe 12 Tore erzielt und 7 Assists gegeben, darunter 4 Tore in 8 Champions-League-Spielen.
Marseille bewertet Paixão mit rund 35 Millionen Euro plus Boni, einem ähnlichen Preis wie West Hams Summerville, der ebenfalls ein Ziel der Roma ist. Paixãos Profil passt gut zu Gasperinis taktischen Vorlieben, da er als schneller und technisch versierter Spieler beschrieben wird, der im Eins-gegen-Eins-Spiel glänzt. Der Brasilianer verdient etwa 3 Millionen Euro netto pro Saison, eine Summe, die für die Roma erschwinglich ist. Sowohl Greenwood als auch Paixão werden aufgrund der finanziellen Situation des Vereins voraussichtlich Marseille verlassen, was der Roma die Möglichkeit eröffnen könnte, ihre Offensive zu verstärken.




