Die Roma intensiviert ihre Bemühungen um RB Leipzigs Flügelspieler Antonio Nusa, um ihr Sommer-Transferfenster zu retten, nachdem Verhandlungen mit Greenwood, Summerville und Celik gescheitert sind, wie italienische Medien berichten. Der Verein steht unter Druck, schnell neue Verstärkungen zu verpflichten, nachdem er mehrere Ziele verpasst hat.
Die Roma hat direkten Kontakt zu Leipzig aufgenommen bezüglich Nusa, wobei der deutsche Verein Berichten zufolge eine Ablöse von 60 Millionen Euro fordert, die potenziell auf 55 Millionen Euro verhandelbar ist. Diese Summe stellt einen leicht höheren Preis dar als die letztendlich erfolglose Verfolgung von Ryan Summerville, unter Berücksichtigung von Transfergebühren, Boni und Agenturprovisionen. Der Bedarf an einem Linksaußen ist für die Roma ein anhaltendes Problem, und Nusa hat sich als Prioritätsziel für Trainer Daniele De Rossi herauskristallisiert.
Während Nusa derzeit bei Leipzig bis 2029 etwa 2 Millionen Euro pro Jahr verdient, glaubt die Roma, ein wettbewerbsfähiges Gehalt im Bereich von 4,5 bis 5 Millionen Euro anbieten zu können. Es wird entscheidend sein, Nusa davon zu überzeugen, sich für die Roma anstelle potenzieller Angebote von Premier League-Vereinen wie Newcastle und Arsenal zu entscheiden, wobei De Rossis Erfolgsbilanz bei der Entwicklung von Angreifern – einschließlich Erfolgen mit Retegui, Lookman und Papu Gomez – ein wichtiges Verkaufsargument darstellt. Nusa beeindruckte bei der Weltmeisterschaft, aber seine jüngste Form im Verein war relativ ruhig.
Der Sportdirektor der Roma, D’Amico, sucht die Zustimmung der Friedkin-Eigentümergruppe, um ein formelles Angebot abzugeben. Der Verein erkundet auch alternative Optionen, darunter Andreas Schjelderup von Benfica und Said El Mala von Köln, aber diese Optionen gelten als teurer und bergen aufgrund ihrer weniger etablierten Profile im Vergleich zu Nusa größere Risiken. Eine schnelle Lösung wird als notwendig erachtet, um eine weitere Konkurrenz um Nusa zu vermeiden und die Bedürfnisse des Teams vor Saisonbeginn zu befriedigen. Die Verpflichtung von Nusa würde De Rossi eine dynamische Offensivoption bieten und einige der Frustrationen rund um ein schwieriges Transferfenster lindern.




