Roma konzentriert sich nun auf Dan Ndoye von Nottingham Forest, nachdem die Bemühungen um eine Verpflichtung von Mason Greenwood zu kostspielig erwiesen haben, wie italienische Medien berichten. Der Verein hat festgestellt, dass ein Transfer von Greenwood, der nun voraussichtlich zu Fenerbahçe für ein Jahresgehalt von 7-8 Millionen Euro wechseln wird, mit 50 Millionen Euro finanziell unerschwinglich ist und stattdessen einen Spieler priorisiert, der bereits mit der Serie A vertraut ist.
Ndoye spielte zuvor für Bologna und bewies dort seine Qualität und Anpassungsfähigkeit in der italienischen Liga. Seine letzte Saison bei Nottingham Forest war nicht besonders überzeugend, und eine mögliche Rückkehr nach Italien unter Gian Piero Gasperini könnte die Verhandlungen erleichtern. Der Sportdirektor von Roma, Tony D’Amico, evaluiert derzeit mehrere Optionen für die Position des Rechtsaußen, und der Wert von Ndoye soll gesunken sein, was ihn zu einem erreichbareren Ziel macht.
Der Schweizer Nationalspieler beeindruckte bei der jüngsten Weltmeisterschaft und erreichte mit seiner Nationalmannschaft das Viertelfinale. Seine Geschwindigkeit, taktische Vielseitigkeit und Einsatzbereitschaft würden ihn zu einer idealen Ergänzung zu Paulo Dybala auf der rechten Seite machen. Ndoye pflegt auch ein gutes Verhältnis zu Romas potenziellem Angriffspartner Donyell Malen, da er bereits zuvor mit ihm bei Bologna zusammen spielte und eine gemeinsame Sprache sowohl auf als auch neben dem Platz spricht.
Roma arbeitet außerdem an Vertragsverlängerungen mit Schlüsselspielern wie Paulo Dybala, Zeki Celik und Lorenzo Pellegrini, wobei letzterer möglicherweise weitere Gespräche mit seinen Vertretern erfordert. Der Verein muss auch das UEFA Settlement Agreement berücksichtigen, das möglicherweise den Verkauf eines hochkarätigen Spielers erfordert, um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Es gab ein vorläufiges Interesse von Sunderland an Matias Soulé, aber weitere Entwicklungen werden nächste Woche erwartet. Roma scheint sich entschieden von der Verfolgung von Greenwood abgewandt zu haben und konzentriert sich stattdessen auf realistischere und finanziell tragfähigere Transferziele.



