Die Roma steht kurz davor, Tony D’Amico, den aktuellen Sportdirektor von Atalanta, als neuen Sportdirektor zu verpflichten. Ausschlaggebend für diesen möglichen Wechsel ist das gute Verhältnis zwischen D’Amico und dem aktuellen Roma-Trainer Daniele Gasperini. Die beiden haben bereits in der Vergangenheit bei Atalanta zusammengearbeitet, wo sie die Europa League gewannen und mehrere vielversprechende Spieler entwickelten. Gasperini soll D’Amico der Vereinsführung empfohlen haben.
D’Amico und Gasperini knüpften ihre professionelle Beziehung in Bergamo, doch ihre Geschichte reicht weiter zurück bis zu Pescara, wo Gasperini spielte und ein junger D’Amico seine Trainingseinheiten beobachtete. Diese gemeinsame Vergangenheit förderte ein tiefes Verständnis und gegenseitigen Respekt, trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten. Berichten zufolge hat Gasperini D’Amico der Friedkin Group, der Eigentümergemeinschaft der Roma, als seinen bevorzugten Kandidaten für die Position empfohlen.
In ihren drei Jahren bei Atalanta bauten D’Amico und Gasperini auf den bestehenden Stärken des Vereins auf. Sie integrierten Spieler wie Ederson erfolgreich und waren maßgeblich an der Entwicklung und dem anschließenden Verkauf von Rasmus Hojlund an Manchester United für 74 Millionen Euro beteiligt. Das Duo überwachte auch die Verpflichtungen von Spielern wie Bellanova und Retegui sowie den Verkauf von Koopmeiners an Juventus für über 60 Millionen Euro inklusive Boni. Dies demonstrierte die Fähigkeit, Talente zu erkennen und durch Spielerverkäufe erhebliche Einnahmen zu generieren.
Quellen geben an, dass D’Amico vertraute Kollegen mit zu Atalanta brachte, darunter Riccardo Del Vescovo, den Teamarzt, der zuvor bei der Roma tätig war, und Kommunikationsmanager Andrea Anselmi, wodurch eine enge Gruppe entstand, die zum Erfolg des Vereins beitrug. Die positive Arbeitsbeziehung zwischen D’Amico und Gasperini, die durch die Bereitschaft gekennzeichnet ist, den Wünschen des Trainers entgegenzukommen und gleichzeitig die eigene Autonomie zu bewahren, wird als Schlüsselfaktor für das Interesse der Roma angesehen. Die Ernennung könnte eine Phase der Stabilität und strategischen Ausrichtung im Verein einleiten, mit einem Trainer und einem Sportdirektor, die bereits eine nachgewiesene Erfolgsbilanz in der Zusammenarbeit vorweisen.




