Roma hat am Montag die dauerhafte Verpflichtung des Stürmers Donyell Malen bestätigt. Der Transfer wurde von Ryan Friedkin, dem Sohn von Roma-Präsident Dan Friedkin, vorangetrieben und stellt einen wichtigen Baustein für die Italiener dar, nachdem sie sich die Teilnahme an der Champions League gesichert haben.
Malen kommt als Lösung für die offensiven Probleme, die zu Beginn der Saison auftraten, als die Partnerschaft zwischen Artem Dovbyk und Dean Ferguson weitgehend ineffektiv war. Berichten zufolge griff Friedkin persönlich ein, um den Deal im Januar abzuschließen, was einen proaktiven Ansatz zur Kaderverstärkung demonstriert. Der 36-Jährige ist schnell zu einer prominenten Figur innerhalb der Eigentümerstruktur des Vereins geworden und übernimmt neben der Aufsicht über die Stadionentwicklung und andere familiengeführte Vereine auch die Transferverhandlungen.
Der niederländische Nationalspieler wechselt zu Roma nach einer Zeit beim Borussia Dortmund, wo seine Einsatzmöglichkeiten begrenzt waren. Malen erlangte zunächst beim PSV Eindhoven Bekanntheit und zeigte dort seine Schnelligkeit und Abschlussstärke. Er hat 10 Länderspiele für die niederländische Nationalmannschaft bestritten und dabei drei Tore erzielt. Dortmund verpflichtete Malen 2021 für eine geschätzte Ablösesumme von 30 Millionen Euro, in der Hoffnung, dass er zu einem Schlüsselspieler im Angriff werden würde, aber er hatte Mühe, sich einen Stammplatz zu erkämpfen.
Roma beendete die Serie A auf dem sechsten Platz und sicherte sich damit einen Play-off-Platz für die Champions League. Malens Ankunft soll die Offensivoptionen vor der neuen Saison verstärken. Die schnelle Abwicklung des Transfers, die auf Friedkins Einfluss zurückzuführen ist, unterstreicht eine Veränderung in der Transferstrategie des Vereins, die schnelle und entschlossene Maßnahmen priorisiert. Dieser Transfer zeigt die Ambitionen von Roma, auf höchstem Niveau zu konkurrieren, und bekräftigt das Engagement, eine starke Mannschaft aufzubauen, die um den europäischen Erfolg kämpfen kann.




