Der geplante Transfert von Alessio Romagnoli zu Al Sadd ist derzeit ins Stocken geraten, da es eine Meinungsverschiedenheit über die Zahlungsbedingungen gibt, was dazu führt, dass Lazio den Verteidiger zur Vorbereitung auf die neue Saison zurückruft. Die Situation wird von italienischen Journalisten als „surreal“ beschrieben, da Romagnoli bereits persönliche Bedingungen mit dem katarischen Verein für einen Dreijahresvertrag im Wert von 6 Millionen Euro pro Saison vereinbart hatte.
Lazio hatte ursprünglich einer Ablösesumme von 3 Millionen Euro für den dauerhaften Transfer von Romagnoli zugestimmt und eine sofortige Zahlung erwartet. Al Sadd hat jedoch nun einen überarbeiteten Zahlungsplan beantragt und vorgeschlagen, die Zahlungen im Januar 2027 zu beginnen. Dieser Antrag beruht auf finanziellen Einschränkungen, die in Katar aufgrund des anhaltenden Konflikts im Persischen Golf bestehen und internationale Geldtransfers einschränken. Lazio-Präsident Claudio Lotito soll diesen Vorschlag kategorisch abgelehnt haben und erklärt haben, dass die ursprünglichen Bedingungen erfüllt werden müssen, damit der Deal zustande kommt.
Als Folge dieser Sackgasse wurde Romagnoli nach Formello einbestellt, um medizinische Untersuchungen durchzuführen, und könnte bereits morgen dem Lazio-Kader im Trainingslager beitreten. Trotzdem suchen die Vertreter des Spielers weiterhin nach Möglichkeiten, den Transfer zu Al Sadd zu retten. Der Verein hält an seiner Position fest und betrachtet den Deal als faktisch gescheitert, es sei denn, Al Sadd kehrt zur ursprünglichen Zahlungsvereinbarung zurück.
Lazios Pläne zur Verstärkung der Abwehr sind derzeit auf Eis gelegt, bis eine Lösung für die Romagnoli-Situation gefunden ist. Der Verein prüft mehrere Alternativen, darunter den spanischen Verteidiger Dominguez und den italienischen Spieler Comuzzo. Auch Lucas Martinez Moreno von Fiorentina ist interessant, aber seine hohen Kosten stellen ein erhebliches Hindernis dar. Romagnoli steht noch ein Jahr unter Vertrag bei Lazio, und seine Zukunft beim Verein hängt davon ab, ob eine neue Vereinbarung mit Al Sadd erzielt werden kann oder ob andere potenzielle Käufer auftauchen.




