Rudi Garcia hat sein Amt als Trainer der belgischen Nationalmannschaft verlassen, gab der belgische Fußballverband am Montag bekannt. Der Verband veröffentlichte eine kurze Erklärung, in der er Garcia für seine Arbeit beim "Wiederaufbau" der Nationalmannschaft lobte und seinen Erfolg bei der Förderung des Teamzusammenhalts während seiner Amtszeit hervorhob.
Garcia selbst äußerte sich zufrieden darüber, Belgien in Liga A der Nations League und unter den acht besten Mannschaften der Welt zu verlassen. Er übernahm das Amt 2022 mit der Aufgabe, eine Übergangsphase für die „Roten Teufel“ zu meistern, da eine goldene Generation von Spielern in Richtung Ruhestand ging und eine neue Welle von Talenten aufkam.
Insgesamt war Garcia’s Bilanz mit Belgien positiv, mit 12 Siegen, 6 Unentschieden und 2 Niederlagen. Seine Führung während der jüngsten Weltmeisterschaftskampagne wurde besonders beachtet, trotz der Herausforderungen bei der Integration erfahrener Spieler mit aufstrebenden Talenten. Dies stellt eine Verbesserung gegenüber früheren Turnieren dar, bei denen Belgien in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2022 und im Achtelfinale der letzten Europameisterschaft ausgeschieden war.
Der Abgang eröffnet dem belgischen Verband die Möglichkeit, potenzielle Nachfolger zu interviewn. Der Zeitpunkt des Wechsels ermöglicht die Ernennung eines neuen Trainers vor den bevorstehenden internationalen Spielen und die Vorbereitung auf zukünftige Qualifikationskampagnen. Die Suche wird sich wahrscheinlich auf Kandidaten konzentrieren, die in der Lage sind, die Entwicklung junger Spieler fortzusetzen und gleichzeitig die internationale Wettbewerbsfähigkeit Belgiens zu erhalten.




