Borussia Dortmund könnte mit einem Defensivproblem konfrontiert sein, nachdem Julian Ryerson während des 2:1-Sieges Norwegens gegen Senegal am Freitag verletzungsbedingt vom Platz musste. Der Außenverteidiger wurde bereits nach 13 Minuten ausgewechselt, was sowohl für den Verein als auch für die Nationalmannschaft während der aktuellen Länderspielpause Besorgnis auslöst.
Erling Haaland erzielte beide Tore für Norwegen und sicherte den Sieg, nachdem Marcus Pedersen die Führung für die Gastgeber erzielt hatte. Ryersons früher Ausfall überschattete jedoch das positive Ergebnis, insbesondere nach dem Verlust von Nico Schlotterbeck, der sich kurz zuvor eine Turnierverletzung zugezogen hatte. Berichten zufolge werden sowohl Ryerson als auch Schlotterbeck mit möglichen Wechseln vom Bundesliga-Klub in diesem Sommer in Verbindung gebracht.
Pedersen, der sein Debüt in einem Weltturnier feierte, erzielte sein erstes Länderspieltor in seinem 33. Einsatz für Norwegen und brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Senegal reagierte in der zweiten Halbzeit stark, wobei Ismaila Sarr zweimal traf, darunter ein spätes Tor, das für ein spannendes Finish sorgte. Die Vorlagen für Senegals Tore kamen von Sadio Mané und Nicolas Jackson, die beide ehemalige Spieler des FC Bayern München sind.
Antonio Nusa von RB Leipzig spielte 70 Minuten für Norwegen, während Leo Østigård, der letzte Woche bei seinem Turnierdebüt getroffen hatte, als Einwechselspieler kam. Ryersons Verletzung verschärft die Defensivsorgen von Dortmund, insbesondere da Schlotterbeck bereits für den Rest des Turniers ausfällt.
Norwegen und Frankreich treffen am letzten Spieltag der Gruppe I aufeinander, wobei der Sieger den Gruppensieg sichert. Senegal wird gegen den Irak um einen möglichen Qualifikationsplatz als einer der besten Gruppendritten kämpfen. Das Ausmaß von Ryersons Verletzung ist derzeit unbekannt, aber sein früher Ausfall wird Dortmund Sorgen bereiten, während sie sich auf die kommende Saison vorbereiten und möglicherweise ein Sommer-Transferfenster mit mehreren interessierten Defensivspielern bewältigen müssen.




