Ismael Saibari erzielte den entscheidenden Elfmeter, als Marokko die Niederlande im Elfmeterschießen nach einem 2:2-Unentschieden besiegte und sich damit einen Platz im Achtelfinale der Weltmeisterschaft sicherte. Der Flügelspieler von PSV wurde mit einem Wechsel zum FC Bayern München in Verbindung gebracht. Die Niederlande schieden zum ersten Mal seit 2004 in der ersten K.o.-Runde aus.
Saibaris abgeklärter Abschluss krönte eine starke Leistung des 22-Jährigen, der die Aufmerksamkeit mehrerer europäischer Vereine auf sich gezogen hat. Obwohl seine jüngste Torjägerform während des Spiels unterbrochen wurde, demonstrierte sein entscheidender Elfmeter Nervenstärke unter Druck. Er wechselte im Sommer 2023 von Beşiktaş zu PSV und hat sich schnell als wichtiger Spieler für die niederländische Mannschaft etabliert, die sowohl in der Eredivisie als auch in der Europa League mit Toren und Vorlagen überzeugt.
Das Spiel selbst war eine spannungsgeladene Angelegenheit, wobei die Niederlande nach dem Tor von Gakpo in der 72. Minute kurz vor dem Weiterkommen standen. Der Liverpool-Stürmer hat nun sechs Tore in neun Weltmeisterschaftsspielen erzielt und festigt damit seine Position als Schlüsselspieler für die niederländische Nationalmannschaft. Marokko weigerte sich jedoch, sich zu geschlagen zu geben und drängte auf den Ausgleich, der schließlich durch Diops Kopfball in der ersten Minute der Nachspielzeit gelang.
Die Verlängerung brachte keinen Sieger hervor, beide Mannschaften kreierten Chancen, darunter eine bemerkenswerte Parade von Brightons Torhüter Bart Verbruggen, um Soufiane Rahimi ein Tor zu verweigern. Das Elfmeterschießen war ein chaotisches Ereignis, mit mehreren vergebenen Strafstößen, bevor Marokkos Torhüter Bono eine entscheidende Parade gegen Crysencio Summerville hielt. Saibari trat dann vor, um den Siegelfmeter zu verwandeln und Marokko ins Achtelfinale gegen die Co-Gastgeber Kanada zu schicken.
Das Ergebnis stellt einen erheblichen Rückschlag für die Niederlande dar, die das Halbfinale der Weltmeisterschaft 2022 erreicht hatten. Für Marokko setzt sich ihr beeindruckender Lauf im Turnier fort und festigt ihren Status als aufstrebende Kraft im afrikanischen Fußball. Saibaris Leistung wird zweifellos die Spekulationen über seine Zukunft verstärken, wobei der FC Bayern München Berichten zufolge im Rennen um seine Unterschrift führend ist.




