Bukayo Saka hat eine Präferenz für ein Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern München im Champions-League-Finale gegenüber Paris Saint-Germain geäußert. In einem Gespräch mit Micah Richards auf CBS Sports nach dem Halbfinalsieg von Arsenal zeigte sich Saka entschieden, als er nach seinem bevorzugten Gegner für das Spiel am 30. Mai in Budapest gefragt wurde.
Saka erklärte, er werde das zweite Halbfinale zwischen PSG und Bayern genau beobachten, bevor er “eine Antwort für die Medien” geben werde, fügte dann aber hinzu: “Aber ihr wisst sehr gut, wen wir im Finale treffen wollen.” Dies deutet auf eine Tendenz zu einer Revanche gegen Bayern hin, eine Mannschaft, die Arsenal zu Beginn des Wettbewerbs im Emirates Stadium mit 3:1 deutlich besiegte.
Die Präferenz wurzelt wahrscheinlich in der jüngeren Geschichte von Arsenal im Wettbewerb. In der vergangenen Saison eliminierte PSG Arsenal im Viertelfinale und verweigerte ihnen damit den Einzug ins Finale. Ein Sieg über Bayern würde auch eine Fortsetzung des positiven Schwungs bedeuten, da sie in dieser Saison bereits einen bedeutenden Sieg gegen sie errungen haben. Saka war eine Schlüsselfigur im Weg von Arsenal ins Finale, erzielte entscheidende Tore und lieferte konstant starke Leistungen.
Arsenal steht derzeit an der Spitze der Premier League-Tabelle und strebt nach seinem ersten Meistertitel seit zwei Jahrzehnten. Saka, 22, war maßgeblich an ihrem Erfolg beteiligt, trug mit Toren und Vorlagen bei und etablierte sich als eines der aufregendsten jungen Talente der Liga. Er ist zu einem festen Bestandteil sowohl in Arsenals Startelf als auch in der englischen Nationalmannschaft geworden. Die beeindruckende Form des Vereins und Sakas individuelle Brillanz haben ihre Champions-League-Ambitionen beflügelt und große Begeisterung unter den Fans ausgelöst. Ein Champions-League-Titel würde Arsenals Rückkehr zur europäischen Elite festigen und einen bedeutenden Erfolg für Mikel Artetas Mannschaft darstellen.
Sollte Arsenal auf Bayern treffen, wird dies eine Prüfung ihrer Fähigkeit sein, ihren früheren Erfolg gegen die deutschen Meister zu wiederholen. Ein Aufeinandertreffen mit PSG würde jedoch eine Gelegenheit zur Revanche und die Chance bieten, das Hindernis zu überwinden, das sie in der vergangenen Saison aufgehalten hat.




