Mohamed Salah hat ein Vertragsangebot von Juventus erhalten, während er sich auf seinen Abgang von Liverpool im Sommer als ablösefreier Spieler vorbereitet, wie die italienische Zeitung La Repubblica berichtet. Der ägyptische Nationalspieler gab im März bekannt, dass er Anfield nach neun Jahren im Verein verlassen wird.
Während ein Wechsel in die Saudi Pro League weithin erwartet wird, kommt nun auch Interesse aus der Major League Soccer und Italien auf. Juventus hofft, den 33-Jährigen davon zu überzeugen, eine letzte Herausforderung im europäischen Fußball anzunehmen. Juventus räumt ein, dass sie finanziell mit saudischen Vereinen nicht mithalten können und glaubt, dass ein überzeugender Ansatz von Trainer Luciano Spalletti ihre beste Chance ist.
Allerdings wird die Abwesenheit von Juventus in der Champions League als potenzielles Hindernis angesehen. Der Verein ist optimistisch, dass Salah eine endgültige Entscheidung bis nach der Weltmeisterschaft hinauszögern wird, was ihnen mehr Zeit für Verhandlungen einräumt. Salah soll ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro fordern, was ihn zu einem der bestbezahlten Spieler in der türkischen Fußballgeschichte machen würde, wie Idman.Biz berichtet. Fenerbahçe hatte ebenfalls Gespräche mit dem Spieler geführt.
Juventus hat auch Interesse an anderen Liverpool-Spielern in diesem Sommer gezeigt. Sie versuchten, Andy Robertson zu verpflichten, aber es wird nun erwartet, dass er zu Tottenham Hotspur wechselt. Die Situation um Alisson bleibt unklar, obwohl aktuelle Berichte von Fabrizio Romano nahelegen, dass Liverpool nun entschlossen ist, den Torwart zu halten, trotz vorherigem Interesse von Juventus und eines Vertrags, der im nächsten Sommer ausläuft. Laut Romano hat Liverpool Alisson und seinen Vertretern mitgeteilt, dass sie seinen Abgang zum jetzigen Zeitpunkt nicht wünschen.
Von den drei Liverpool-Spielern, die ins Visier genommen wurden, gilt Salah als am erreichbarsten für Juventus, obwohl ein Deal immer noch schwierig erscheint. Sein nächstes Ziel ist weiterhin offen, wobei mehrere hochkarätige Vereine um seine Unterschrift buhlen.



