Santi Cazorla hat seinen Rücktritt vom Profifußball im Alter von 41 Jahren bekannt gegeben und damit eine über zwei Jahrzehnte währende Karriere beendet. Der spanische Mittelfeldspieler bestätigte seine Entscheidung über einen Post auf Instagram, der das Ende seines zweiten Engagements beim Real Oviedo markiert, dem Verein, bei dem er seine Karriere begann.
Cazorlas Karriere umfasste bemerkenswerte Stationen bei Arsenal, Villarreal und Málaga sowie eine Zeit bei Al-Sadd in Katar und eine Rückkehr zu seinem Heimatverein Oviedo. Er war zwischen 2012 und 2018 eine Schlüsselperson bei Arsenal, bekannt für seine technische Fähigkeit, Kreativität und die Fähigkeit, spektakuläre Tore zu erzielen. Er bestritt 180 Spiele für die Gunners und erzielte in allen Wettbewerben 29 Tore.
Auf internationaler Ebene repräsentierte Cazorla Spanien 81 Mal und spielte eine wichtige Rolle bei den Erfolgen bei der Euro 2008 und der Euro 2012. Trotz der Konkurrenz um einen Platz im Mittelfeld mit etablierten Stars wie Xavi Hernández, Andrés Iniesta, Cesc Fàbregas und Xabi Alonso trug er konstant zu den Triumphen der Roja bei. Seine Vielseitigkeit und Fähigkeit, das Spiel zu bestimmen, machten ihn zu einer wertvollen Bereicherung für die Nationalmannschaft.
Cazorla entschied sich 2023, zum Real Oviedo zurückzukehren, um zum Ehrgeiz des Vereins beizutragen. Er erlebte sowohl den Aufstieg in die La Liga als auch den anschließenden Abstieg während seiner drei Saisons mit den Carbayones, in denen er 87 Spiele bestritt und 3 Tore erzielte. Seine Rückkehr wurde als Aufschwung für den Verein und ein Beweis für seine Loyalität zu seinen Wurzeln angesehen. Der Verein bestätigte seinen Abgang mit Dankbarkeit für seine Dienste. Seine letzte Saison sah Oviedo nach nur einer Saison in der höchsten Spielklasse zurück in die Liga 2 absteigen.
Cazorlas Rücktritt markiert das Ende einer Ära für den spanischen Fußball und hinterlässt ein Erbe aus Können, Leidenschaft und Hingabe. Er schließt sich ehemaligen Teamkollegen wie Iniesta und Xavi an, die ebenfalls spätere Phasen ihrer Karriere außerhalb Spaniens verfolgten.




