Alejo Sarco hat seinen festen Wechsel vom Bayer Leverkusen zum spanischen Zweitligisten Sporting Gijón abgeschlossen, bestätigte der Bundesligist am Dienstag. Der Schritt folgt auf eine weitgehend erfolglose 18-monatige Zeit in Deutschland, in der der 20-Jährige nur sechs Bundesliga-Spiele für Leverkusen und Borussia Mönchengladbach bestritt.
Sarco schloss sich Leverkusen zunächst im Januar 2025 als ablösefreier Spieler von Vélez Sarsfield an und kam mit dem Ruf eines vielversprechenden jungen Stürmers. Er hatte jedoch Mühe, sich in der ersten Mannschaft in der BayArena durchzusetzen und bestritt nur drei Ligaspiele. Eine Leihe zum Borussia Mönchengladbach im Januar 2026 bot eine potenzielle Möglichkeit für mehr Spielzeit, aber er kam für die 'Fohlen' nur in drei weiteren Bundesliga-Spielen zum Einsatz.
Trotz seiner begrenzten Einsatzzeit im Verein in Deutschland war Sarco eine Schlüsselfigur in der argentinischen Jugendnationalmannschaft. Er spielte eine wichtige Rolle, als Argentinien das Finale der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 2025 erreichte und sein Potenzial auf internationaler Bühne unter Beweis stellte. Diese internationale Erfahrung trug wahrscheinlich zum Interesse des Sporting Gijón an seinen Diensten bei.
Berichten zufolge hat Bayer Leverkusen eine Rückkaufklausel in den Deal aufgenommen, die es ihnen ermöglichen würde, Sarco in Zukunft möglicherweise wieder zu verpflichten, sollte er in Spanien aufblühen. Der Sportdirektor von Leverkusen, Simon Rolfes, erklärte, der Wechsel sei im besten Interesse von Sarco und erklärte: „Alejo bekam in seinem Jahr und einer halben bei uns nicht die Spielzeit, die er sich erhofft hatte. Mit seinem Wechsel nach Spanien hat er jetzt die Möglichkeit, wichtige Minuten zu sammeln. Wir vertrauen ihm sehr und werden seine Entwicklung genau verfolgen.“
Sporting Gijón bereitet sich auf seine zehnte Saison in Folge in der Segunda División vor und hofft, dass Sarco der Offensive einen Impuls geben kann. Der Transfer bietet dem jungen Argentinier die Chance, regelmäßige Einsatzzeit in der ersten Mannschaft zu erhalten und sein Spiel weiterzuentwickeln, während Leverkusen einen potenziellen Weg behält, einen Spieler zurückzugewinnen, an den sie offenbar immer noch glauben. Dieser Schritt könnte sich für alle Beteiligten als vorteilhaft erweisen, da Sarco seine Karriere neu entfachen möchte.




