Der Trainer von Lazio, Maurizio Sarri, hat Spekulationen über eine Rückkehr zu Napoli als "Fantasie-Fußball" abgetan, nachdem sein Team 3:3 gegen Udinese im Stadio Olimpico unentschieden gespielt hat. In einem Interview mit Sky Sport nach dem Spiel ging Sarri auf die Gerüchte ein, er könnte Antonio Conte in seinem ehemaligen Verein ablösen, und wies die Möglichkeit entschieden als bloße Fantasie zurück.
Das Unentschieden selbst war ein dramatisches Spiel, wobei Sarri zugab, dass seine Mannschaft müde in die Partie gegangen sei, bevor sie sich mit einer starken zweiten Halbzeit erholte. Er räumte defensive Fehler ein, lobte aber die Reaktion und den Charakter seiner Spieler beim Punktgewinn. Der Lazio-Trainer hob auch die Entwicklung des Torhüters Christos Mandas hervor, der abwesend war, und seines Vertreters, Ivan Provedel, und wies auf die Kaderbreite in dieser Position trotz der anfänglichen Enttäuschung über Mandas' Verkauf hin.
Udinese-Trainer Kosta Runjaic äußerte sich gegenüber Dazn zufrieden mit dem spannenden Spiel und scherzte, er habe Sarri nach dem Schlusspfiff gesucht, um ihn nach einer Zigarette zu fragen. Er räumte die wichtige Abwesenheit seines Schlüsselspielers Brenner ein, lobte aber die Leistungen der Einwechselspieler wie Isaac Success und die kontinuierliche Entwicklung von Spielern wie Nicola Zalewski und Destiny Udogie in seinem Kader. Runjaic reflektierte über seine eigene Anpassung an die Serie A in seiner zweiten Saison und erklärte, dass er zwar nicht ganz mit dem Ergebnis zufrieden sei, aber mit dem allgemeinen Wachstum seines Teams zufrieden sei.
Das Ergebnis lässt Lazio im Mittelfeld der Tabelle zurück, während sie unter Sarri nach Konstanz streben, während Udinese unter Runjaics Führung weiter aufbaut. Der Fokus nach dem Spiel lag jedoch ganz auf Sarris unmittelbarer Zukunft, wobei der Trainer seine Position unmissverständlich klarstellte. Sein Engagement scheint weiterhin beim römischen Verein zu liegen, während sie die aktuelle Saison bewältigen und auf die in dieser Aufholjagd gezeigte Widerstandsfähigkeit aufbauen wollen. Für Napoli wird die Suche nach Contes Nachfolger, sollte er gehen, nun offenbar anderswo fortgesetzt.



