Michele Sbravati wird seinen Posten im Jugendbereich von Juventus verlassen, um zu Atalanta zu wechseln, wie Sky Sports berichtet. Der Wechsel erfolgt nach einer kurzen Zeit in Turin, wo er seit Juli 2024 tätig war, und wird dazu führen, dass er den Verein vor Ablauf seines Vertrags verlässt, der noch für zwei weitere Spielzeiten gültig gewesen wäre.
Sbravati, geboren 1965, ist im italienischen Fußball hoch angesehen für seine Arbeit in der Jugendförderung. Er war ursprünglich mit einem Wechsel zu Inter in Verbindung gebracht worden, wobei Berichte darauf hindeuteten, dass eine Einigung nahe war, aber eine anschließende Richtungsänderung bei den Nerazzurri dazu führte, dass Massimo Tarantino im Amt blieb. Auch Roma soll Sbravati in Betracht gezogen haben, um einen Ersatz für Frederic Massara, ihren derzeitigen Sportdirektor, zu finden.
Atalantas Bemühungen um Sbravati wurden von der Familie Percassi, den Eigentümern des Vereins, und Roberto Samaden, dem Leiter ihres Jugendbereichs, angeführt. Die Ernennung steht im Einklang mit Atalantas Plänen für einen neuen Zyklus nach der Qualifikation für die Conference League. Der Verein hat kürzlich Cristiano Giuntoli als neuen Sportdirektor ernannt, und er wird mit Sbravati wieder zusammenarbeiten, mit dem er zuvor bei Juventus zusammengearbeitet hat.
Vor seinem Engagement bei Juventus verbrachte Sbravati fünfzehn Jahre bei Genoa, von 2008 bis 2024, wo er die Jugendakademie leitete. Vor seiner Zeit bei Genoa hatte er von 2000 bis 2007 eine ähnliche Position bei Savona inne. Als Spieler war Sbravati in der Serie B und der Lega Pro aktiv. Dieser Transfer stellt eine bedeutende Verstärkung für Atalantas Jugendstruktur dar, während sie unter der Führung von Giuntoli auf die Zukunft bauen wollen.
Dieser Transfer unterstreicht die laufende Umstrukturierung des Personals in den Jugendbereichen mehrerer Serie-A-Vereine, da die Teams die Entwicklung junger Talente priorisieren, um langfristigen Erfolg zu gewährleisten. Sbravatis Erfahrung und Reputation machen ihn zu einer wertvollen Bereicherung für Atalanta, während sie sowohl im Inland als auch in europäischen Wettbewerben erfolgreich sein wollen.



