Schalke 04 hat ein Leihangebot mit einer Kaufoption in Höhe von 4 Millionen Euro für Serge-Philippe Raux-Yao, den Innenverteidiger von SK Rapid Wien, abgelehnt bekommen, wie Fussballtransfers berichtet. Der neu in die Bundesliga aufgestiegene Verein sucht aktiv nach Verstärkungen für seine Defensive vor der Rückkehr in die deutsche Beletage.
Rapid Wien soll auf einen festen Transfer drängen, anstatt Schalkes ursprüngliches Angebot anzunehmen. Das Interesse an dem 27-jährigen Franzosen erstreckt sich über Deutschland hinaus, wobei auch RC Lens aus der Ligue 1 als potenzieller Interessent genannt wird. Die Teilnahme von Lens an der Champions League könnte einen erheblichen Anreiz für Raux-Yao darstellen.
Raux-Yao kam ablösefrei von Rodez aus der Ligue 2 zu Rapid Wien und etablierte sich schnell als Schlüsselspieler in der österreichischen Bundesliga. Er bestritt 58 Ligaspiele für Rapid Wien und zeigte dabei konstante Leistungen und Zuverlässigkeit. In der vergangenen Saison war er Stammspieler, als Rapid Wien das Viertelfinale der UEFA Europa Conference League erreichte.
Schalke identifizierte die Innenverteidigung als einen Bereich, der nach dem Aufstieg verstärkt werden muss. Es wird verstanden, dass der Sportdirektor des Vereins, Marc Wilmots, eine physische und dominante Präsenz im Zentrum der Abwehr priorisiert, Eigenschaften, die Raux-Yao mit seinen 1,97 m Körpergröße besitzt. Die potenzielle Ablösesumme von 4 Millionen Euro stellt eine angemessene Bewertung für einen Spieler dar, der sich in einer wettbewerbsfähigen europäischen Liga bewiesen hat.
Die Ablehnung von Schalkes Leihangebot deutet darauf hin, dass Rapid Wien zuversichtlich ist, entweder eine höhere Ablösesumme zu verhandeln oder alternative Angebote von Vereinen zu erhalten, die bereit sind, ihren Forderungen nachzukommen. Die Situation könnte sich schnell entwickeln, da Schalke abwägt, ob es ein überarbeitetes Angebot abgibt oder alternative Abwehrziele erkundet. Die Verpflichtung eines Innenverteidigers von Raux-Yaos Kaliber würde Schalkes defensive Stabilität als Vorbereitung auf die Herausforderungen der Bundesliga erheblich verbessern.




