Nico Schlotterbeck, der Innenverteidiger von Borussia Dortmund, hat laut eines Berichts der spanischen Zeitung El Debate eine Präferenz für einen Wechsel zum Real Madrid gegenüber Liverpool bekundet. Diese Entwicklung stellt einen Rückschlag für den Liverpool-Trainer Andoni Iraola dar, der Schlotterbeck als potenziellen Ersatz für Ibrahima Konate nach dem jüngsten Transfer des Verteidigers nach Madrid identifiziert hatte.
Schlotterbeck verlängerte seinen Vertrag bei Dortmund erst im April, dieser beinhaltet jedoch eine Ausstiegsklausel von schätzungsweise 50 bis 60 Millionen Euro (52 Millionen Pfund/68,8 Millionen Dollar), die sowohl Liverpool als auch Real Madrid in diesem Sommer aktivieren können, wie von Sky Germany und Bild berichtet. Liverpool führte Berichten zufolge Ende Mai Gespräche mit Schlotterbeck, um nach dem Abgang von Konate als ablösefreiem Spieler eine Verstärkung für die Innenverteidigung zu suchen.
Der Bericht von El Debate deutet jedoch darauf hin, dass Schlotterbeck sich darauf konzentriert, zu Real Madrid zu wechseln und an der Seite seines deutschen Nationalmannschaftskollegen Antonio Rüdiger zu spielen. Das spanische Medium behauptet, der 26-Jährige habe „deutlich gemacht“, dass er zum Estadio Bernabéu wechseln möchte. Der neue Trainer von Real Madrid, Jose Mourinho, soll seine defensiven Optionen nach zwei titellosen Saisons verstärken wollen.
Rüdiger hat öffentlich die Bemühungen Madrids um Schlotterbeck unterstützt, zusammen mit einem weiteren Dortmunder Spieler, Felix Nmecha. Zitiert von Sky Germany-Journalist Florian Plettenberg sagte Rüdiger: „Gute Spieler sind immer willkommen… Ich wäre glücklich“, bezüglich der potenziellen Neuzugänge. Er lobte auch Schlotterbecks Fähigkeiten, hob seine Kopfballstärke, Aggressivität und sein Spielaufbau hervor und beschrieb seinen linken Fuß als „Gold wert“.
Schlotterbeck vertritt derzeit Deutschland bei der Weltmeisterschaft 2026 und gilt als Höhepunkt seiner Karriere. Sein möglicher Wechsel zu Real Madrid würde den Kader weiter verstärken, während Liverpool seine Optionen auf dem Transfermarkt neu bewerten muss, um die Lücke zu füllen, die Konates Abgang hinterlässt.




