Laut Berichten von AS befindet sich der erfahrene Verteidiger Sergio Ramos in fortgeschrittenen Verhandlungen über die Übernahme seines ehemaligen Vereins, Sevilla FC. Der potenzielle Deal würde Ramos, zusammen mit Investitionen von Five Eleven Capital, den Besitz des La Liga-Vereins für geschätzte 450 Millionen Euro übernehmen.
Ramos begann seine Profikarriere bei Sevilla, wo er die Jugendabteilungen durchlief, bevor er sich als Schlüsselspieler im ersten Team etablierte. 2005 wechselte er zu Real Madrid, wo er eine äußerst erfolgreiche Zeit erlebte, zu einer Vereinslegende wurde und zahlreiche Titel gewann, darunter fünf Champions-League-Titel. Der 37-Jährige führte auch die spanische Nationalmannschaft zum Ruhm bei der Weltmeisterschaft und der Europameisterschaft.
Derzeit vereinslos spielte Ramos zuletzt für Paris Saint-Germain, das er am Ende der letzten Saison nach zwei Jahren in der französischen Hauptstadt verließ. Obwohl er seinen Rücktritt noch nicht offiziell bekannt gegeben hat, stellt ein Einstieg in den Vereinsbesitz ein neues Kapitel in seiner Fußballkarriere dar. Die potenzielle Investition folgt einem wachsenden Trend, dass Fußballspieler, sowohl aktuelle als auch ehemalige, Eigentümer von Fußballvereinen werden, wie zum Beispiel Kylian Mbappé bei Caen, David Beckham bei Inter Miami und Gerard Piqué mit Andorra FC.
Sevilla ist derzeit Tabellenthirteen in La Liga und hat in dieser Saison mit Konstanz zu kämpfen. Die Kapitaleinbringung und die Beteiligung einer Persönlichkeit wie Ramos könnten dem Verein sowohl auf als auch neben dem Platz einen erheblichen Aufschwung geben. Der Verein bestätigte, dass Gespräche laufen, lehnte aber eine Stellungnahme zu den finanziellen Details der potenziellen Übernahme ab. Sollte der Deal abgeschlossen werden, würde Ramos zum Mehrheitsaktionär des Vereins, den er erstmals als Profispieler vertrat.




