Porto hat die Rückkehr des Stürmers André Silva nach neun Jahren Abwesenheit bekannt gegeben. Die Verpflichtung wurde vom Porto-Präsidenten André Villas-Boas bestätigt, der den Transfer als die Heimkehr eines „verschwenderischen Sohnes“ bezeichnete. Silva kommt von Werder Bremen zu Porto, wobei der portugiesische Verein hofft, dass er zu der Form zurückfindet, die ihn einst an die Spitze des europäischen Fußballs brachte.
Silva verließ Porto ursprünglich im Sommer 2017 und wechselte für eine Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro zum AC Mailand. Seine Zeit in Italien verlief jedoch erfolglos, da der Stürmer Mühe hatte, sich zu etablieren und in 24 Ligaspielen nur zwei Tore erzielte. Nachfolgende Leihen zu Sevilla und Real Sociedad konnten seine Karriere nicht wiederbeleben, und er wechselte zwischen verschiedenen Vereinen, um regelmäßige Spielzeit zu finden.
Ein Wendepunkt kam während zwei Saisons bei Eintracht Frankfurt, wo Silva seine Torgefährlichkeit wiederentdeckte und in 57 Spielen 40 Mal traf. Diese Form brachte ihm einen Wechsel zu RB Leipzig ein, aber er hatte erneut Schwierigkeiten, einen bedeutenden Einfluss zu nehmen, was zu weiteren Leihen zu Real Sociedad, Werder Bremen und zuletzt zu Elche führte. Trotz einer turbulenten Zeit spielte Silva eine Schlüsselrolle im erfolgreichen Kampf von Elche gegen den Abstieg in der letzten Saison und erzielte dabei 10 Tore.
Villas-Boas betonte Silvas tiefe Verbundenheit mit dem Verein und erklärte, dass der Wunsch des Spielers nach einer Rückkehr von ihrem ersten Gespräch an offensichtlich war. Silva selbst äußerte seine Freude über die Rückkehr zu Porto und nannte es einen „besonderen Tag“ und erklärte, dass er dies für den richtigen Zeitpunkt in seiner Karriere halte. Er feierte Portos jüngsten Meistertitel als Fan und freut sich darauf, zu weiteren Erfolgen beizutragen. Die Rückkehr eines erfahrenen und bewährten Torschützen könnte Portos Angriffsmöglichkeiten einen erheblichen Aufschwung geben, während sie versuchen, ihren Titel zu verteidigen und in europäischen Wettbewerben zu bestehen.



