Lassine Sinayoko hat seinen Wechsel vom Auxerre zum Paris FC für eine Ablösesumme von rund 8 Millionen Euro abgeschlossen und damit eine Woche zäher Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen und dem Spieler selbst beendet. Der malische Nationalspieler erhielt die Erlaubnis, am Montag beim neuen Verein einen medizinischen Check absolvieren zu lassen, nachdem er mit dem Präsidenten von Auxerre, Baptiste Malherbe, gesprochen hatte, nachdem er zuvor die Kommunikation mit dem Verein nach einem gemeldeten Streik am vergangenen Dienstag eingestellt hatte.
Sinayoko hat einen Dreijahresvertrag beim Paris FC unterschrieben, was eine bedeutende Investition für den Verein darstellt und einen Karriereschritt für den 26-jährigen Stürmer bedeutet. Laut L’Équipe wurde der Transfer nach einer Phase der Uneinigkeit und des Missverständnisses zwischen allen Beteiligten abgeschlossen. Der Deal markiert Sinayokos ersten Wechsel weg von Auxerre, dem einzigen Profiklub, den er bisher repräsentiert hat.
Sinayoko etablierte sich in der vergangenen Saison als Schlüsselspieler für Auxerre und trug trotz des Abstiegs aus der Ligue 1 erheblich zu deren Angriff bei. Er erzielte in 33 Ligaspielen sieben Tore und zeigte damit seine Fähigkeit, Spiele zu beeinflussen und das Interesse anderer Vereine zu wecken. Seine Leistungen brachten ihm internationale Anerkennung mit Mali ein, was seinen Marktwert weiter steigerte.
Paris FC hofft, dass Sinayoko an seine Form anknüpfen und ein wichtiger Anker in der Offensive werden kann, während sie versuchen, in der Tabelle der Ligue 2 weiter nach oben zu klettern. Der Verein hat seine Mannschaft vor der neuen Saison aktiv verstärkt, und die Verpflichtung von Sinayoko ist ein klares Signal. Auxerre muss die erhaltenen 8 Millionen Euro aus dem Verkauf reinvestieren, um den eigenen Kader zu verstärken und den Wiederaufstieg in die Ligue 1 anzustreben. Dieser Transfer liefert Paris FC einen bewährten Torschützen, während Auxerre nach dem Abstieg wieder neu aufbauen will.



