Laut einem Bericht von Marca wird Alexander Sorloth in der kommenden Saison bei Atlético Madrid bleiben. Der norwegische Stürmer war während des gesamten Sommertransferfensters ein Ziel von Juventus, aber der italienische Verein hat seinen Fokus nun auf Randal Kolo Muani verlagert und damit seine Bemühungen um Sorloth effektiv beendet.
Juventus hatte Berichten zufolge vor der Weltmeisterschaft eine wirtschaftliche Einigung mit Sorloth erzielt, konnte aber keinen Deal mit Atlético Madrid aushandeln, das auf einer Bewertung von 40 Millionen Euro beharrte. Sorloths Leistung bei der Weltmeisterschaft, wo er in fünf Einsätzen als Flügelstürmer kein Tor erzielte, soll den Kurswechsel von Juventus beeinflusst haben.
Diego Simeone, der Trainer von Atlético Madrid, wird als ein Schlüsselfaktor für die Entscheidung des Vereins angesehen, Sorloth zu halten. Simeone betrachtet den 30-Jährigen als wertvolles Mitglied des Kaders, der in der Lage ist, Unterstützung zu leisten und eine andere Offensivoption von der Bank aus zu bieten. Sorloth erzielte in der letzten Saison in allen Wettbewerben 20 Tore, oft als Einwechselspieler, und demonstrierte damit seine Wirkung, obwohl er nicht regelmäßig in der Startelf stand.
Die Entscheidung, Sorloth zu behalten, wird auch durch den Abgang von Antoine Griezmann zu Orlando City und den Wunsch des Vereins beeinflusst, Julián Álvarez zu halten. Mit Griezmanns Abgang entsteht eine Lücke im Angriff, und Atlético Madrid ist bestrebt, einen bewährten Torschützen in seinen Reihen zu halten. Die Zukunft von Nico González, der die letzte Saison auf Leihbasis bei Juventus verbrachte, bleibt ungewiss, nachdem Atlético Madrid entschieden hat, seine Kaufoption nicht wahrzunehmen. González wird voraussichtlich zumindest vorerst nach Turin zurückkehren.
Sorloth schloss sich 2022 Atlético Madrid an und hat sich als nützlicher Aktivposten für Simeone erwiesen, der Vielseitigkeit und eine konstante Torgefahr bietet. Seine anhaltende Präsenz bietet Atlético Madrid Tiefe im Angriff, während sie sich auf die Herausforderungen in La Liga und im europäischen Wettbewerb vorbereiten.




