Der ehemalige Serie-A-Torwart Stefano Sorrentino hat seine Überraschung über die begrenzte Rolle von Alex Meret bei Napoli zum Ausdruck gebracht und vorgeschlagen, dass der Spieler konsequente Spielzeit priorisieren sollte. In einer Sendung auf Radio Napoli Centrale erklärte Sorrentino, er sei ein "Fan" von Meret, glaube aber, dass seine Situation unter Trainer Antonio Conte unhaltbar sei.
Meret hatte Schwierigkeiten, bei Napoli eine konstante Startelf-Position zu erreichen, insbesondere nach einer kürzlichen Verletzung und der Ankunft von Milinkovic-Savic. Sorrentino stellte Conte's Entscheidungsfindung bezüglich der Torwartposition in Frage und betonte die Bedeutung der gehaltenen Bälle in Prozent und entscheidender Paraden – Metriken, in denen er der Meinung ist, dass Milinkovic-Savic derzeit herausragt. Er betonte, dass die Hauptfunktion eines Torwarts darin besteht, Bälle zu halten, und dass andere Attribute ohne diese Grundlage sekundär werden.
Sorrentino räumte das Prestige ein, für Napoli zu spielen, argumentierte aber, dass regelmäßige Spielpraxis für Merets Entwicklung entscheidend sei. Der ehemalige Torwart von Chievo und Palermo glaubt, dass Meret einen Wechsel zu einem Verein suchen sollte, wo er sich einen Stammplatz sichern kann. Er hob Merets frühere Zeit bei Como hervor und deutete an, dass er zwar eine bemerkenswerte Parade gezeigt habe, sein Gesamteinfluss jedoch begrenzt gewesen sei.
Die Diskussion berührte auch breitere Themen innerhalb des italienischen Fußballs, wobei Sorrentino die zunehmend defensive Natur des Spiels und den Mangel an qualitativ hochwertigen Angreifern und Verteidigern im Vergleich zu früheren Generationen beklagte. Er wies auf Gianluca Scamacca als den führenden italienischen Torschützen hin und deutete an, dass dieser defensive Fokus zum Scheitern Italiens bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaft beigetragen habe. Sorrentino äußerte auch Bedenken hinsichtlich Trainern, die zu ihren ehemaligen Vereinen zurückkehren, und nannte potenzielle Schwierigkeiten beim Wiederaufbau von Beziehungen nach früheren Abschieden.




