Der Trainer von Juventus, Luciano Spalletti, hat sich öffentlich zur Vertragssituation von Dusan Vlahovic geäußert und erklärt, dass der Spieler sich seiner Position im Team bewusst ist, trotz mangelnder jüngster Kommunikation. Laut Berichten der italienischen Presse bestätigte Spalletti, dass seit dem Ende der letzten Saison keine Gespräche stattgefunden haben, betonte aber, dass Vlahovic „weiß, was ich denke“. Diese Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Vertragsverlängerungsgespräche zwischen dem Verein und dem serbischen Stürmer ins Stocken geraten sind.
Vlahovic und Juventus führen seit Monaten Gespräche über eine Verlängerung seines aktuellen Vertrags, aber der Spieler hat die vom Verein angebotenen Bedingungen noch nicht akzeptiert, was Berichten zufolge seine Beziehung zum ehemaligen Sportdirektor Federico Comolli belastet hat. Die Ankunft von Cristiano Carnevali als neuem Sportdirektor veranlasste Vlahovic, auf einen Kontakt zu warten, aber es kam zu keinem Anruf, was darauf hindeutet, dass sich die Position des Vereins nicht geändert hat. Juventus strebt einen Vertrag über etwa 6 Millionen Euro netto pro Saison mit möglichen Boni und einer möglichen Vertragsverlängerung an, während Vlahovic Berichten zufolge mindestens 8 Millionen Euro als Grundgehalt sowie individuelle und Mannschafts-Leistungsboni anstrebt.
Spallettis Kommentare signalisieren eine klare Präferenz für Vlahovic als seinen zentralen Stürmer, heben aber auch die finanzielle Sackgasse hervor. Die Einschätzung des Trainers deutet darauf hin, dass die Bereitschaft von Vlahovic, Kompromisse einzugehen und das Angebot des Vereins anzunehmen, seinen Platz als erster Wahl festigen würde. Mit Arkadiusz Milik, der ebenfalls um eine Startposition kämpft und Berichten zufolge entschlossen ist, beim Verein zu bleiben, riskiert Vlahovic jedoch, in Ungnade zu fallen, wenn er keine Einigung erzielt.
Juventus verfolgt gleichzeitig Randal Kolo Muani von Eintracht Frankfurt als potenzielle Alternative. Berichte deuten darauf hin, dass Spallellis öffentliche Botschaft eine Taktik sein könnte, um Kolo Muani unter Druck zu setzen, einen Wechsel zu erzwingen und möglicherweise seine Gehaltsforderungen zu senken, da er bereits die Bereitschaft gezeigt hat, sein Gehalt zu reduzieren, um Juventus beizutreten. Zwischen dem Angebot von Juventus und der Forderung von Frankfurt für den französischen Stürmer besteht jedoch eine erhebliche Lücke. Die Situation bleibt fließend, wobei sowohl Vlahovics Zukunft als auch die Verfolgung von Kolo Muani von laufenden Verhandlungen und Spielerentscheidungen abhängen.



