Der Trainer von Juventus, Luciano Spalletti, soll besorgt über das langsame Tempo bei den Neuzugängen vor dem Beginn des Trainingslagers am 13. Juli sein. Der Verein jagt Randal Kolo Muani und Tarik Muharemovic, aber die Verpflichtung eines neuen Torhüters bleibt eine Priorität und eine schwierige Aufgabe. Spalletti erwartet einen langen Umbauprozess für das Team.
Der Trainer von Juventus, Luciano Spalletti, soll sich über das fehlende Eintreffen neuer Spieler vor dem Beginn des Trainingslagers am 13. Juli sorgen. Berichten zufolge hofft Spalletti auf die Ankunft von Randal Kolo Muani und den Abschluss eines Deals zur Rückkehr von Tarik Muharemovic, bevor sich der Kader in Continassa wiederfindet.
Juventus beendete die letzte Saison als Sechster der Serie A, ein enttäuschendes Ergebnis, das zu Veränderungen in der Vereinsführung führte, mit Giovanni Carnevali als neuem CEO und General Manager, der Damien Comolli ersetzte. Der Kader selbst ist jedoch weitgehend unverändert, was Spalletti, der dieses Wochenende nach Turin zurückkehren soll, einige Sorgen bereitet.
Der Verein hat einen Torhüter und einen Mittelstürmer als Prioritätspositionen für diese Sommerperiode identifiziert. Ein Deal für Kolo Muani, der derzeit bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, läuft gut, und Spalletti hofft, den französischen Stürmer zum Trainingsbeginn zur Verfügung zu haben. Die Suche nach einem neuen Torhüter hat sich jedoch als schwieriger erwiesen. Spalletti hatte gehofft, sich wieder mit Alisson Becker zu vereinen, aber Liverpool ist nicht bereit, den Brasilianer ziehen zu lassen.
Emiliano Martinez von Aston Villa, eine alternative Option, steht derzeit bei der Weltmeisterschaft im Einsatz, und die Verhandlungen mit dem englischen Verein sind aufgrund von Bewertungsunterschieden ins Stocken geraten. Aston Villa soll 10 Millionen Euro für den 34-Jährigen fordern, eine Ablösesumme, die Juventus zögert zu zahlen. Andere Optionen, wie Guglielmo Vicario von Tottenham Hotspur – auch ein Ziel von Napoli – haben Spalletti noch nicht vollständig überzeugt.
Neben Kolo Muani drängt Spalletti auch auf die Rückkehr von Tarik Muharemovic von Sassuolo. Die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen laufen, aber eine endgültige Einigung steht noch aus. Muharemovic würde dringend benötigte Unterstützung in der Innenverteidigung bieten, insbesondere eine linke Option. Jeff Ekhator ist bisher die einzige bestätigte Neuzugang, was eine vielversprechende, aber unbewiesene Ergänzung des Kaders darstellt. Das Fehlen eines etablierten Torschützen ist für Spalletti eine besondere Sorge, angesichts der Schwierigkeiten des Teams in der vergangenen Saison vor dem Tor. Der Trainer ist sich bewusst, dass ein umfassender Umbau des Juventus-Kaders Zeit in Anspruch nehmen wird.



