Sporting Lissabon hat eine Einigung über die Verpflichtung von Rodrigo Zalazar vom Sporting Braga für eine gemeldete Ablösesumme von 30 Millionen Euro erzielt, ein Transfer, der auch dem FC Schalke 04 einen finanziellen Schub bringen wird. Die Vereinbarung, wie von Fabrizio Romano berichtet, beinhaltet eine zehnprozentige Weiterverkaufsbeteiligung, die Schalke aushandelte, als Zalazar letztes Jahr zu Braga wechselte.
Schalke wird voraussichtlich rund 3 Millionen Euro aus dem Deal profitieren, dank der Klausel, die während des Transfers des Uruguayers von Gelsenkirchen nach Braga im Jahr 2023 eingefügt wurde. Die 'Knappen' erhielten damals eine Ablösesumme von 6 Millionen Euro für Zalazar, schlossen aber strategisch den Weiterverkaufsanteil ein, um einen zukünftigen Wechsel zu antizipieren.
Zalazar kam 2022 zu Schalke und wurde schnell zu einem Schlüsselspieler, bestritt 55 Pflichtspiele für den Verein und steuerte 9 Tore und 13 Vorlagen bei. Seine Leistungen waren während der Saison von Schalke entscheidend, obwohl sie letztendlich aus der Bundesliga abstiegen. Er blieb beim Verein während ihrer anschließenden Aufstiegskampagne, bevor er zu Braga wechselte.
Sporting Lissabon verstärkt seine Optionen im Mittelfeld mit der Verpflichtung des 26-Jährigen, der in der portugiesischen Primeira Liga mit Braga beeindruckt hat. Der Wechsel bietet Zalazar die Möglichkeit, für einen der Top-Vereine Portugals zu spielen und an europäischen Wettbewerben teilzunehmen. Der Transfer stellt einen erheblichen Gewinn für sowohl Schalke als auch Braga dar und stärkt gleichzeitig einen Rivalen für Sporting.
Die finanzielle Situation von Schalke hat sich nach dem Aufstieg in die Bundesliga verbessert, und dieser zusätzliche Erlös aus dem Transfer von Zalazar wird ihre Wiederaufbaubemühungen weiter unterstützen. Der Verein hofft, die Mittel zu nutzen, um seinen Kader zu verstärken und seine Position in der deutschen Spitze zu festigen.



