Laut Sportsview hat sich Tottenham Hotspur in den Wettbewerb um die Verpflichtung von Francisco Trincao vom Sporting CP eingeschaltet. Der 26-jährige Angreifer steht auch im Interesse von Liverpool und, nicht unerheblich, von Al-Ahli aus der Saudi Pro League.
Die Spurs sind aktiv bestrebt, ihre Offensive zu verstärken, nachdem sie eine enttäuschende Saison 2025/26 hatten, in der sie nur knapp dem Abstieg entgingen. Ein Mangel an Kreativität und zahlreiche Verletzungen von Schlüsselspielern wie James Maddison, Xavi Simons und Dejan Kulusevski beeinträchtigten ihre Angriffskraft. Der Verein hat bereits stark in andere Bereiche des Kaders investiert und Jan Paul van Hecke, Mateus Fernandes und Sandro Tonali für einen Gesamtwert von über 230 Millionen Pfund verpflichtet.
Trincao, der zuvor eine Leihstation bei Wolverhampton hatte, erlebte eine produktive Saison für Sporting, in der er in allen Wettbewerben 11 Tore erzielte und 15 Vorlagen lieferte. Er ist ein vielseitiger Spieler, der sowohl auf den Flügeln als auch im Zentrum der Offensive eingesetzt werden kann, eine Qualität, die Trainer Roberto De Zerbi ansprechen würde. Obwohl er kein natürlicher Linksaußen ist, würde er eine Verbesserung gegenüber den aktuellen Optionen darstellen.
Al-Ahli soll ein Angebot von 50 Millionen Euro für Trincao abgegeben haben, um Riyad Mahrez zu ersetzen. Sporting steht jedoch nicht unter sofortigem Verkaufsdruck, da Trincao's Vertrag bis 2030 läuft und eine Ausstiegsklausel von 60 Millionen Euro enthält. Tottenham hofft, dass der Spieler einen Wechsel in die Premier League gegenüber den finanziellen Anreizen in Saudi-Arabien priorisiert. Trincao steht nach der Ausscheidung Portugals von der Weltmeisterschaft nun für Verhandlungen zur Verfügung, was die Gespräche möglicherweise beschleunigen könnte.
Tottenham führt außerdem weiterhin Gespräche mit Manchester City bezüglich Savinho und hat Signale erhalten, dass Rafael Leao für einen Wechsel nach Nordlondon offen ist, aber die Verpflichtung von Trincao würde für weitere Tiefe und Konkurrenz im Angriff sorgen.




