Der ehemalige Manchester City-Verteidiger John Stones weckt nach seinen beeindruckenden Leistungen für England bei der jüngsten Weltmeisterschaft das Interesse mehrerer Vereine, so TEAMtalk. Der 32-Jährige ist ablösefrei verfügbar, nachdem sein Vertrag bei City ausgelaufen ist.
Stones spielte eine Schlüsselrolle im Halbfinaleinzug Englands und stand in entscheidenden K.o.-Spielen gegen Kroatien, Mexiko, Norwegen und Argentinien in der Startelf, was das Vertrauen des englischen Nationaltrainers Thomas Tuchel in ihn bestätigte. Diese Form steht in starkem Kontrast zu seiner Situation im Verein in der Saison 2026, wo er aufgrund von Fitnessproblemen nur vier Spiele für Manchester City bestritt.
Das Interesse an Stones kommt aus verschiedenen Ligen. Die Serie A-Vereine Inter Mailand und Juventus haben beide Gespräche mit den Vertretern des Spielers über einen möglichen Wechsel nach Italien geführt. Auch der FC Bayern München, wo sein ehemaliger Manchester City-Teamkollege Vincent Kompany jetzt involviert ist, soll interessiert sein.
Zurück in der Premier League haben Aston Villa, Leeds United, Everton und nun auch Arsenal Kontakt aufgenommen. Arsenal sucht aktiv nach defensiver Verstärkung, insbesondere nach einem vielseitigen Spieler, der sowohl als Innenverteidiger als auch als Rechtsverteidiger eingesetzt werden kann – ein Profil, das Stones gut passt. Der Bedarf der Gunners an Abdeckung wurde durch die Bedenken hinsichtlich der Verletzung von William Saliba verschärft, wobei eine Operation den französischen Verteidiger möglicherweise für den Rest des Jahres ausfallen lassen könnte.
Auch Aston Villa beobachtet Stones’ Situation, da Unai Emery vor der Champions-League-Kampagne Erfahrung in seinen Kader bringen möchte. Während Leeds United Stones eine Rückkehr zu seinen Yorkshire-Wurzeln anbieten könnte, ist die Konkurrenz um seine Unterschrift hoch. Auch Everton hat Interesse bekundet, seinen ehemaligen Spieler zurück nach Merseyside zu holen.
Quellen deuten darauf hin, dass Stones zunehmend für einen Wechsel ins Ausland offen ist, angezogen von der Aussicht auf mehrjährige Verträge, die von Vereinen wie Inter und Juventus angeboten werden. Ein Wechsel in die Premier League ist jedoch nicht ausgeschlossen, und die Situation wird sich voraussichtlich in den kommenden Tagen klären.




