Fabian Wohlgemuth, Sportdirektor des VfB Stuttgart, hat das Interesse des Vereins an Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg bestätigt, betonte jedoch, dass der Spieler derzeit noch einen Vertrag bei den 'Wölfen' hat. Die Bestätigung erfolgt inmitten anhaltender Spekulationen über einen möglichen Wechsel des 21-Jährigen während des aktuellen Transferfensters nach Stuttgart.
Wohlgemuth sprach in einem Interview mit Zeitungsverlag Waiblingen über die Situation und räumte Stuttgarts Bemühungen um Pejcinovic ein, betonte aber die Notwendigkeit eines professionellen Vorgehens angesichts der bestehenden vertraglichen Verpflichtungen des Spielers. Er erklärte, dass Pejcinovic derzeit am Vorbereitungstraining bei Wolfsburg teilnimmt und sich nicht näher zu einem möglichen Transfer äußern wollte.
Jüngsten Berichten zufolge hat Stuttgart ein erstes Angebot von 18 Millionen Euro, einschließlich möglicher Boni, für Pejcinovic abgegeben, das jedoch von Wolfsburg abgelehnt wurde. Der Bundesligist soll eine Ablösesumme in Höhe von etwa 25 Millionen Euro für den jungen Stürmer fordern. Pejcinovic hat sich noch nicht als Stammspieler bei Wolfsburg etabliert und kam in der vergangenen Saison nur selten in der Bundesliga zum Einsatz.
Wohlgemuth deutete auch an, dass Stuttgart vor dem Ende des Transferfensters weitere Verstärkungen für das Team nicht ausschließt, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf der Stärkung der Offensivpositionen liegt. Stuttgart qualifizierte sich in der vergangenen Saison für die Champions League und möchte mit strategischen Neuzugängen an diesen Erfolg anknüpfen.
Pejcinovic durchlief die Jugendabteilung von Wolfsburg und spielte für Bosnien und Herzegowina auf Jugendebene. Ein Wechsel nach Stuttgart würde ihm potenziell mehr Spielzeit und die Möglichkeit bieten, seine Karriere in einem wettbewerbsfähigen Umfeld weiterzuentwickeln. Der Transfer könnte Stuttgart eine dynamische Offensivoption bieten, während Wolfsburg durch einen Verkauf Einnahmen generieren und möglicherweise in andere Bereiche des Kaders investieren könnte.




