Mattias Svanberg markierte sein WM-Debüt mit einem Tor nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung beim überzeugenden 5:1-Sieg Schwedens gegen Tunesien. Das Spiel, das im Rahmen der Qualifikation zur WM 2026 stattfand, sah die Mannschaft von Graham Potter frühzeitig ihre Dominanz ausüben.
Schweden ging in der siebten Minute durch Yasin Ayari in Führung, der bemerkenswert darauf verzichtete, gegen die Nation der Geburt seines Vaters zu jubeln, was einer ähnlichen Situation mit Breel Embolo bei der vorherigen WM entsprach. Alexander Isak erhöhte in der 30. Minute auf 2:0 und zeigte dabei ein starkes Zusammenspiel mit Viktor Gyökeres bei einem schnellen Konter. Isak, ehemaliger Spieler von Borussia Dortmund, erzielte sein erstes Tor in einem großen internationalen Turnier.
Tunesien antwortete kurz vor der Halbzeitpause mit einem Kopfball von Omar Rekik nach einer Flanke von Hannibal Mejbri, aber Schweden übernahm in der zweiten Hälfte schnell wieder die Kontrolle. Gyökeres erzielte in der 60. Minute das dritte Tor für Schweden, assistiert von Isak, und setzte damit eine produktive Angriffsbeziehung fort. Der ehemalige Leihspieler von St. Pauli war entscheidend für die Sicherung des Platzes Schwedens im Turnier, nachdem er im Playoff-Finale einen Hattrick gegen Polen erzielt hatte.
Svanbergs Wirkung war sofort spürbar, er traf weniger als 20 Sekunden nach seiner Einwechslung, obwohl das Tor zur Bestätigung einer VAR-Überprüfung bedurfte. Das Tor kam zu einem potenziell entscheidenden Zeitpunkt für Svanberg, der in sein letztes Vertragsjahr mit Wolfsburg geht, dem Verein, der kürzlich aus der Bundesliga abgestiegen ist. Berichten zufolge wird er voraussichtlich nicht über die laufende Saison hinaus beim Verein bleiben. Ayari vervollständigte den Sieg in der Nachspielzeit mit einem zweiten spektakulären Treffer, der diesmal gefeiert wurde.
Schweden führt nun seine Gruppe an und bestreitet sein nächstes Spiel gegen die Niederlande. Tunesien wird versuchen, sich gegen Japan zu rehabilitieren, eine Wiederholung eines Gruppenspiels von der WM 2002. Der deutliche Sieg etabliert Schweden als frühen Favoriten in seiner Qualifikationsgruppe, wobei Isak und Gyökeres ein formidables Angriffsduo bilden.




