Aurélien Tchouaméni hat seinen Vertrag bei Real Madrid bis 2031 verlängert, bestätigte der Verein am Mittwochabend durch Berichte von Matteo Moretto und Marca. Der neue Vertrag verlängert seinen bestehenden Kontrakt um drei Jahre, der 2028 auslaufen sollte, und sichert seine langfristige Zukunft beim spanischen Verein.
Tchouaméni kam im Sommer 2022 von Monaco zu Real Madrid, zunächst als langfristiger Ersatz für Casemiro auf der defensiven Mittelfeldposition. Er ist seitdem unter verschiedenen Trainern, darunter Carlo Ancelotti, Xabi Alonso und Raúl Arbeloa, zu einer Schlüsselperson geworden und bewies taktische Vielseitigkeit, indem er auch als Innenverteidiger eingesetzt wurde. Trotz einer schwierigen Saison für Real Madrid, die Berichte über einen Vorfall in der Umkleidekabine mit Fede Valverde beinhaltete, bekundete Tchouaméni stets seinen Wunsch, beim Verein zu bleiben.
Laut Marca spielte die Ernennung von José Mourinho zum Cheftrainer eine wichtige Rolle bei der Festigung von Tchouaménis Engagement. Mourinho soll in alle Kaderplanungsentscheidungen involviert sein und die Verlängerung gebilligt haben, da er Tchouaménis Fähigkeit schätzt, auf mehreren Positionen zu spielen. Die Verlängerung beseitigt auch die Möglichkeit, dass der Spieler als Tauschmittel bei potenziellen Geschäften für andere Ziele verwendet wird, wie beispielsweise die zuvor spekulierten Verbindungen zu einem Wechsel von Michael Olise.
Diese Entscheidung steht im Gegensatz zur Situation um Eduardo Camavinga, für den Real Madrid angeblich eine Ablösesumme von 60 Millionen Euro festgesetzt hat, während er das Mittelfeld umgestalten möchte. Tchouaméni gilt nun als zentraler Bestandteil der Zukunft des Teams, während die Zukunft von Camavinga ungewisser ist. Die Ankündigung fiel zusammen mit Tchouaménis Rückkehr ins Trainingslager der französischen Nationalmannschaft nach einer Muskelverletzung, die ihn von ihrem Achtelfinal-Sieg über Paraguay bei der Weltmeisterschaft ferngehalten hatte.
Seine Verfügbarkeit für das Viertelfinalspiel Frankreichs gegen Marokko wurde noch nicht ausgeschlossen. Der Verein wird sich nun darauf konzentrieren, sein überarbeitetes Gehalt in die bestehende Gehaltsstruktur zu integrieren und möglicherweise ähnliche Verlängerungen für andere Schlüsselspieler im Mittelfeld anzubieten.



