Juventus steht bereits zu Beginn der neuen Saison vor Herausforderungen, mit mehreren verletzten Spielern, allen voran Khephren Thuram. Der Mittelfeldspieler kam mit einem deutlichen Verband an Knie und Bein zum Training, was Bedenken hinsichtlich seiner Fitness aufwirft.
Laut Berichten des Programms „TuttoChiaro“ von Tuttosport wird Thuram voraussichtlich nicht am ersten Freundschaftsspiel von Juventus gegen Basel an diesem Wochenende teilnehmen. Der 2001 geborene Spieler leidet an einem Femoropatellaren Syndrom, einem Problem, das seine Form gegen Ende der letzten Saison beeinträchtigte. Seine Abwesenheit stellt ein Problem für Trainer Luciano Spalletti dar, der aufgrund der Rückkehr von Leihspielern und Spielern, die voraussichtlich abgeben werden, bereits über eine begrenzte Anzahl erfahrener Spieler verfügt.
Die Verletzung erschwert auch potenzielle Transfergeschäfte für Juventus. Thuram wurde als Spieler identifiziert, der verkauft werden könnte, um Mittel zu beschaffen, und ein körperliches Problem wird wahrscheinlich keine bedeutenden Angebote anziehen. Der Verein hatte ihn auf 40 bis 50 Millionen Euro geschätzt, aber sein aktueller Zustand könnte einen Verkauf behindern. Der medizinische Stab von Juventus hat ein Rehabilitationsprogramm für Thuram entwickelt, das sich auf differenziertes Training im Fitnessstudio und im Pool konzentriert, und seine Fortschritte werden genau überwacht.
Die eingehenden Transfers von Juventus hängen stark von Abgängen ab. Der Verein muss einen hochkarätigen Spieler verkaufen, nachdem er sich nicht für die Champions League qualifiziert hat. Zwei Namen, die derzeit auf dem Radar der Sportdirektoren Giovanni Carnevali und Frederic Massara stehen, sind Frank Kessie und Leon Goretzka, die beide ablösefrei verfügbar wären. Beide Spieler würden jedoch beträchtliche Gehälter und Handgelder fordern.
Die Verhandlungen mit Kessie gestalten sich schwierig, da der Ivorer Berichten zufolge 8 Millionen Euro pro Jahr plus Provision fordert. Juventus ist nicht bereit, das Gehalt von 7 Millionen Euro zu übersteigen, das Kenan Yildiz, der bestbezahlte Spieler, verdient. Laut Lorenzo Aprile von Tuttosport ist der Deal für Kessie unwahrscheinlich, es sei denn, er senkt seine Forderungen deutlich. Der junge Stürmer Vasilije Adzic ist derweil ein möglicher Abgang, mit Interesse von Cagliari und Genoa.




