Torino kann nun Gespräche mit dem Torhüter von Lecce, Wladimiro Falcone, aufnehmen, nachdem ein Führungsproblem beim Verein in Apulien gelöst wurde. Lecce hat kürzlich seinen Sportdirektor, Stefano Trinchera, zum technischen Direktor ernannt, nachdem Pantaleo Corvino den Verein verlassen hatte, und bietet Torino damit einen klaren Ansprechpartner für Gespräche über Falcone.
Die Offiziellen von Torino, Urbano Cairo und Gianluca Petrachi, hatten auf Klarheit bezüglich der Führungsstruktur von Lecce gewartet, bevor sie ihr Interesse am Torhüter weiterverfolgten. Sie hatten zuvor Franco Israel, einen weiteren Spieler von Lecce, als ungeeignet erachtet und suchen eine etabliertere Option als den Uruguayer, der nun voraussichtlich verkauft wird, wobei Vereine im Ausland für den Spieler gesucht werden.
Falcone war eine Schlüsselfigur für das Überleben von Lecce in der Serie A in den letzten vier Saisons und bewies stets Zuverlässigkeit im Tor. Der Spieler selbst soll den Wunsch geäußert haben, Möglichkeiten bei einem anderen Verein zu erkunden, und Lecce ist bereit, Angebote zu prüfen, die als angemessen erachtet werden. Torino muss jedoch der Bewertung von Lecce entsprechen.
Lecce hat Falcone auf rund 5 Millionen Euro geschätzt, aber Torino glaubt, ein Gegenangebot in Form von Alieu Njie machen zu können. Der schwedische Flügelspieler interessiert Lecce und könnte verliehen werden, um ihm mehr Spielzeit zu verschaffen. Torino-Trainer Ignazio Abate wird zunächst die Eignung von Njie für seine taktischen Pläne beurteilen, insbesondere innerhalb einer 3-4-2-1-Formation, bevor ein Vertrag abgeschlossen wird. Die mögliche Einbeziehung von Njie in die Verhandlungen wird als Möglichkeit gesehen, Torinos Position zu stärken und möglicherweise konkurrierende Angebote für Falcone abzuwehren.
Petrachi beobachtet auch andere Torhüteroptionen, darunter Dominik Livakovic von Fenerbahçe, der derzeit mit Kroatien an der Weltmeisterschaft teilnimmt, und Lorenzo Montipò von Verona, der nach dem Abstieg des Vereins in die Serie B verfügbar sein könnte. Darüber hinaus laufen Gespräche mit Spezia bezüglich Diego Mascardi, wobei ein Treffen geplant ist, um nach bereits erfolgter Einigung mit dem Spieler eine Einigung zu erzielen. Spezia fordert 2,5 Millionen Euro plus eine Weiterverkaufsbeteiligung von 20 %, während Torino hofft, nicht mehr als 1,2 Millionen Euro zu zahlen. Mascardi würde zunächst als Backup für den Stammtorhüter fungieren, möglicherweise an der Seite von Alberto Paleari, oder könnte zur weiteren Entwicklung verliehen werden.




