
Schweizer Bundesliga-Kontingent Bereitet sich auf Schlüsselrollen bei der WM 2026 vor
Eine bedeutende Anzahl Schweizer Nationalspieler, die in der deutschen Bundesliga spielen, positionieren sich für eine Nominierung vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, wobei die endgültige Kaderliste von Nationaltrainer Murat Yakin voraussichtlich Mitte Mai bekannt gegeben wird. Die Schweiz qualifizierte sich beeindruckend für ihre sechste Weltmeisterschaft in Folge und stellte dabei einen Rekord für aufeinanderfolgende Spiele ohne Gegentor auf. In der Gruppenphase trifft sie auf Bosnien, Kanada und Katar. Laut Analysen der Schweizer Wett-Experten von MySportwetten.de/ch werden mehrere Bundesliga-Spieler als zentral für die Ambitionen der Nation in Nordamerika angesehen.
An vorderster Stelle steht dabei Borussia Dortmunds Torhüter Gregor Kobel, der nach dem internationalen Rücktritt von Yann Sommer nahtlos die Nummer-eins-Position übernommen hat. Kobel, der in dieser Saison die meisten weißen Westen in der Bundesliga hielt, wird als unverzichtbar für Yakins Pläne beschrieben. Seine Form für Dortmund hat ihn als einen der Top-Torhüter Europas etabliert und einen wahrscheinlichen Eckpfeiler der Schweizer Kampagne.
Eine weitere entscheidende Figur ist der 20-jährige zentrale Mittelfeldspieler Johan Manzambi vom SC Freiburg. In seiner ersten vollständigen Bundesliga-Saison hat sich Manzambi in die Startelf von Freiburg gekämpft und 2025 seine ersten Berufungen in die Nationalmannschaft erhalten. Analysten vermuten, dass seine Kreativität und Furchtlosigkeit während des Turniers eine spielentscheidende Option von der Bank bieten könnten. Sein schneller Aufstieg macht ihn zu einer potenziellen Überraschung im Schweizer Mittelfeld.
Mehrere andere Bundesliga-Spieler werden ebenfalls stark für eine Einberufung favorisiert. Eintracht Frankfurts Verteidiger Aurèle Amenda hat nach Überwindung von Verletzungssorgen seinen Stammplatz im Verein gefestigt und bietet ein spezifisches körperliches Profil, das für Turnierfußball nützlich ist. Der erfahrene Innenverteidiger Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach bringt jahrelange Konstanz auf höchstem Niveau mit und wird voraussichtlich ausgewählt, wenn er fit bleibt. Der offensive Mittelfeldspieler Fabian Rieder vom FC Augsburg, der in dieser Saison der beste Torschütze des Vereins ist, wird als eine formstarke Option angesehen, die den Angriff verstärken kann, während Mainz-Kapitän Silvan Widmer trotz einer herausfordernden Vereinsaison wichtige Führungsqualitäten und Erfahrung als Rechtsverteidiger bietet.
Weiter unten auf der Liste haben noch einige Spieler eine Außenseiterchance, in den endgültigen Kader zu kommen. Dazu gehören Freiburgs junger Verteidiger Bruno Ogbus, Augsburgs Cédric Zesiger und Leihspieler Jonas Omlin von Leverkusen, wobei die begrenzte Spielzeit des Letzteren ein erhebliches Hindernis darstellt. Andere, wie Luca Jaquez, müssten die Saison stark beenden, um ins Gespräch zu kommen.
Leider scheinen Verletzungen und mangelnde Einsatzminuten mehrere Schweizer Bundesliga-Akteure auszuschließen. Joël Schmid von Köln, Leonidas Stergiou von Heidenheim und Isaac Schmidt von Werder Bremen gelten als unwahrscheinlich, während Miro Muheim von Werder Bremen nach einer schweren Verletzung im späten Saisonverlauf definitiv ausscheidet. Das Gesamtbild bleibt jedoch positiv für Schweizer Fans, mit einem großen Talentpool, der auf hohem Niveau in Deutschland spielt. Die Schweiz hat die Runde der letzten 16 bei den letzten drei Weltmeisterschaften erreicht, und mit einem Kader, der etablierte Stars wie Kobel mit aufstrebenden Talenten wie Manzambi verbindet, wird das Ziel sein, mindestens dieses Ergebnis zu erreichen und möglicherweise noch weiter voranzukommen.



